Wir möchten auf unserer Webseite Cookies und pseudonyme Analysetechniken auch unserer Dienstleister verwenden, um diesen Internetauftritt möglichst benutzerfreundlich zu gestalten.

Außerdem möchten wir und unsere Dienstleister damit die Besuche auf unserer Webseite auswerten (Webtracking), um unsere Webseite optimal auf Ihre Bedürfnisse anzupassen und um Ihnen auf unserer Webseite sowie auch auf Webseiten in verbundenen Werbenetzwerken möglichst interessante Angebote anzeigen zu können (Retargeting).

Wenn Sie dieses Banner anklicken bzw. bestätigen, erklären Sie sich damit jederzeit widerruflich einverstanden (Art. 6 Abs.1 a DSGVO).

Weitere Informationen, auch zu Ihrem jederzeitigen Widerrufsrecht, finden Sie in unseren Datenschutzhinweisen.

| 20:59 Uhr

5500-Euro-Spende fließt in die Hilfe für schwangere Flüchtlinge

Saarbrücken. Viel muss unternommen werden, um Schwangere und junge Mütter unter den Flüchtlingen angemessen zu versorgen. Mit dem Thema befasst sich unter anderem die Denkwerkstatt Saarbrücken, die hierfür Hilfe bekommen hat. red

Die Denkwerkstatt Saarbrücken e.V. darf sich für ihr Engagement im Flüchtlingsprojekt "Mutter-Kind-Flüchtlingshilfe Lebach" und für die Schulungsveranstaltungen für ehrenamtliche Helfer und Helferinnen in der Landeshauptstadt über 5500 Euro freuen. Die Spende stammt aus der PSD-Bank-Stiftung "Liebenswert", wie Birgit Quien, Präsidentin der Denkwerkstatt, mitteilt. Insbesondere für die Aufwandsentschädigung an ehrenamtliche Dolmetscher und Dolmetscherinnen sowie Hebammen soll das Geld verwendet werden wie für die Anschaffung medizinischer Hilfsmittel, die "Durchführung notwendiger fachlicher Inputs" und Informationsveranstaltungen über alles, was Flüchtlinge betrifft.

Die Landeshauptstadt Saarbrücken steht als größte Flüchtlinge aufnehmende Kommune im Saarland vor großen Herausforderungen. Erfreulicherweise engagierte sich neben den städtischen Fachstellen auch ein großes Netzwerk von Ehrenamtlichen, ohne deren Einsatz eine gelingende Integration nicht möglich ist, wie die Denkwerkstatt weiter mitteilt. Gerade diese freiwilligen Helferinnen und Helfer bräuchten jedoch auch professionelle Unterstützung und Beratung.

Die Lage sei ähnlich wie die in Lebach. Dort musste man auf die Unterbringung von Neuzugängen in Zelten zurückgreifen. Die hygienischen Umstände und die psychische Belastungssituation der Menschen durch fehlende Abgrenzungsmöglichkeiten und Traumatisierung in Zusammenhang mit dem Erlebten erforderten neue Betreuungsstrukturen. Im Eilverfahren wurde die Sicherstellung der medizinischen Versorgung von schwangeren Flüchtlingsfrauen, Frauen und deren Kindern eingeleitet. Im Schnitt wurden bisher etwa 100 Schwangere und Mütter mit Säuglingen kontinuierlich betreut, die davon profitierten, dass viele Sachspenden wie Ultraschallgeräte, Kühlschränke und weiteres organisiert werden konnten, wobei der Bedarf, auch an Hebammen , hoch bleibt.