500 Teilnehmer fuhren "mit dem Rad zur Arbeit"

Saarbrücken. Saarlandweit haben rund 500 Teilnehmer an der umweltschonenden Verkehrsaktion "Mit dem Rad zum Arbeit" teilgenommen. Zu dieser Initiative hatten in diesem Jahr die AOK Saarland und der saarländische Landesverband des Allgemeinen Deutschen Fahrrad-Clubs (ADFC) aufgerufen. Die Aktion fand bereits zum dritten Mal statt. Gestern wurde in Saarbrücken Bilanz gezogen

Saarbrücken. Saarlandweit haben rund 500 Teilnehmer an der umweltschonenden Verkehrsaktion "Mit dem Rad zum Arbeit" teilgenommen. Zu dieser Initiative hatten in diesem Jahr die AOK Saarland und der saarländische Landesverband des Allgemeinen Deutschen Fahrrad-Clubs (ADFC) aufgerufen. Die Aktion fand bereits zum dritten Mal statt. Gestern wurde in Saarbrücken Bilanz gezogen. Ziel der Aktion: In den Sommermonaten Juni bis Ende August sollten die Teilnehmer der Aktion an mindestens 20 Tagen den Weg zum Arbeitsort mit dem Rad bewältigen. Baudezernentin Rena Wandel-Hoefer machte den Radlern gestern in Saarbrücken Hoffnung. "Wir wollen den Anteil an Radverkehrsteilnehmern in Saarbrücken auf zehn Prozent erhöhen", so Wandel-Hoefer. Derzeit würden lediglich zwei Prozent der Saarbrücker mit ihrem Rad am Straßenverkehr teilnehmen. "Wir werden die Situation für Radfahrer verbessern", versprach die Baudezernentin. Bereits 2009 soll das Saarbrücker Radwegenetz ausgebaut werden. Dafür werde, so Wandel-Hoefer, die Stadt einen sechsstelligen Betrag aufwenden. Die Route des abschließenden Fahrradkorsos führte teilweise durch problematische Straßen, wie der Dudweiler- und Kaiserstraße. Diese Straßen gelten aus Sicht der Radfahrer wegen fehlender Radspuren als fahrradunfreundlich. bera

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