5:1 gegen Schiffweiler: Palatia Limbach startet furios ins neue Jahr

5:1 gegen Schiffweiler: Palatia Limbach startet furios ins neue Jahr

Der FC Limbach hat am Samstag mit einem in dieser Höhe überraschenden 5:1 (4:0)-Erfolg die neu angesetzte Partie gegen die FSG Schiffweiler gewonnen. Damit hat sich die Palatia in der Tabelle der Fußball-Verbandsliga Nordost auf den 14. Platz verbessert.

Die Gerechtigkeit hat aus Sicht des FC Palatia Limbach doch noch gesiegt. Der Fußball-Verbandsligist war verärgert darüber, dass der Saarländische Fußball-Verband das im Herbst mit 2:0 gewonnene Heimspiel gegen die FSG Schiffweiler neu ansetzte, weil der Gast gegen die aus seiner Sicht zu kurzfristige Verlegung auf den Kunstrasenplatz protestierte. Nun wurde am vergangenen Samstagnachmittag wieder auf dem künstlichen Untergrund gespielt - und der Limbacher Sieg fiel beim 5:1 (4:1) noch deutlicher aus.

Palatia-Trainer Ralf König lobte: "Wir haben sechs Wochen auf dieses Spiel hingearbeitet und haben all das, was wir uns vorgenommen hatten, auf dem Platz umgesetzt. Wir waren von Beginn an druckvoll und haben bis auf die letzten zehn Minuten vor der Pause dem Gegner kaum Möglichkeiten gegeben. Unser Sieg war deshalb auch in dieser Höhe verdient." Schon nach drei Minuten lag die Kugel im Netz der Gäste. Nachdem Nico Busch sich auf dem Flügel durchsetzen konnte, war es Robin Dohr, der sein Team früh in Führung brachte.

Limbach machte weiter Druck, erspielte sich vor 250 Zuschauern viele Möglichkeiten und führte bis zur 26. Minute schon mit 4:0. Nico Busch (12. und 26.) und Patrick Buch (18.) waren erfolgreich, ehe FSG-Kapitän Sascha Neumann sieben Minuten vor der Pause das 1:4 für Schiffweiler schoss. Auch in der zweiten Halbzeit ließ Limbach nicht nach. Nach einem Foul an Luckas Wemmert verwandelte Patrick Buch den fälligen Elfmeter in der 72. Minute mit seinem zweiten Treffer zum 5:1-Endstand.

Limbach zog in der jetzt bereinigten Tabelle somit an Aufsteiger SV Wustweiler vorbei und geht als 14. in die restliche Rückrunde, die am kommenden Sonntag mit dem ersten kompletten Spieltag nach der Winterpause fortgesetzt wird. Dann geht es um 15 Uhr zum nur noch drei Punkte und zwei Plätze besseren SV St. Ingbert. Von Rechenspielen hält König aber wenig. "Wir wissen um unsere Lage, auf die Tabelle brauchen wir derzeit nicht zu schauen. Deshalb ist es auch egal, wo der kommende Gegner steht", sagt er.