26 000 Kinder im Saarland beißen kostenlos in EU-Obst

Ab dieser Woche erhalten viele saarländische Kinder an ihren Schulen wieder frisches Obst und Gemüse. Diesmal können nicht nur Grund- und Förderschulen, sondern auch Kindertagesstätten und weiterführende Schulen am Programm teilnehmen.

Der Grund dafür sind gestiegene EU-Finanzmittel. Das teilte gestern das saarländische Umweltministerium mit. In diesem Schuljahr nehmen demnach 182 Schulen und 85 Kitas mit mehr als 26 000 Kindern daran teil. Das seien rund 10 000 Kinder mehr als im letzten Jahr, hieß es. Insgesamt 850 000 Euro stellt das Ministerium für Umwelt und Verbraucherschutz für die Kinder bereit. Das EU-Schulobstprogramm wird seit 2009 im Saarland angeboten. Die EU finanziert das Programm mit 75 Prozent und stellt dafür europaweit etwa 150 Millionen Euro zur Verfügung.