25 Jahre besteht eine grenzenlose Freundschaft

Die Gemeinde Gersheim und ihre französische Partnergemeinde Bazancourt haben schon einige Reisen zusammen unternommen. Im Gersheimer Kulturhaus wurde die „Jumelage“ nun erneut bekräftigt.

"Es ist ein Freudentag", meinte Gersheims Bürgermeister Alexander Rubeck beim Festakt zum 25-jährigen Bestehen der Gemeindepartnerschaft zwischen Gersheim und Bazancourt. Im voll besetzten Kulturhaus warnte das Gemeindeoberhaupt mit Hinweis auf die Erfolge populistischer Parteien bei der zurückliegenden Europawahl, die es sich leicht machten mir ihrer Schelte gegen die Europäische Union, die europäischen Einigung als selbstverständlich anzusehen.

Yannick Kerharo, Bürgermeister von Bazancourt und zum Zeitpunkt der Besiegelung der Freundschaft Partnerschaftkommitee-Vorsitzender, kündigte an, dass am 11. Oktober in Verdun - wo vor einem Vierteljahrhundert der förmliche Beschluss der beiden Gemeinderäte gefasst worden war - die Verschwisterung erneuert werden soll.

Neben dem Jubiläum der kommunalen Verschwisterung wurde auch die seit 35 Jahren bestehende Verbindung der beiden Schulen, der Gemeinschaftsschule Gersheim und dem Collège Georges Charpak gefeiert.

Der französische Schulleiter Fabrice Wateau rief dazu auf in einer Situation, in der Englisch zunehmend zur internationalen Verkehrssprache werde, wachsam zu sein und auf die Belange und die Bedeutung der deutschen und französischen Sprache aufmerksam zu machen. "Nach all den Jahren hat die deutsch-französische Begegnung nichts an prickelndem Reiz verloren", stellte Gerd Bermann, Leiter der Gemeinschaftsschule in der Gemeinde Gersheim , fest.

Bazancourts Partnerschaftsvereinsvorsitzender Yves Baty würdigte die vielen Begegnungen, die stets in einer schönen Atmosphäre abgelaufen waren. Er erinnerte aber auch an die gemeinsamen Besuche in Paris und Berlin.