100 Plätze für Ein-Euro-Jobber bleiben erhalten

Saarbrücken · 100 Ein-Euro-Jobs können durch eine Finanzspritze des Regionalverbandes gerettet werden. CDU und SPD im Regionalverband erklären, die Verwaltung unterstütze mit 150 000 Euro eine Übergangslösung für den Erhalt dieser Ein-Euro-Job-Arbeitsplätze.

Mit diesem Geld sollen diese Jobs zwischenfinanziert werden, bis das Jobcenter 2016 in der Lage sei, 670 Plätze durchgängig zu bezahlen. Das teilen Volker Christmann (CDU ) und Volker Schmidt (SPD ) in einer Presseerklärung mit. Der Regionalverband habe noch 150 000 Euro an Haushaltsresten übrig. Dazu komme finanzielle Unterstützung des Wirtschaftsministeriums. Weil der Bund die Zuschüsse drastisch gekürzt hat, müsse das Jobcenter für das zweite Halbjahr 2015 die derzeit 920 Ein-Euro-Jobs auf 570 reduzieren. "Dadurch würden 100 Plätze mehr als bisher vorgesehen entfallen", erklären die Politiker. "Im Saarland konnte durch die Ein-Euro-Jobs ein bedeutender Teil an öffentlich geförderter Beschäftigung geschaffen werden, für die zwar kein regulärer Arbeitsmarkt besteht, deren Nutzen sich aber für die Kommunen, als auch für die Arbeitslosen als überaus wertvoll erwiesen hat", heißt es in der Pressemitteilung. "Vielen der Ein-Euro-Jobber, die oft auf dem Arbeitsmarkt nicht zu vermitteln sind, wurde damit ein großes Stück Selbstwertgefühl zurückgegeben. Gleichzeitig erledigten sie wertvolle Dienste für die unter Sparzwang stehenden Kommunen." Beispiele hierfür seien im Regionalverband Saarbrücken die Sozialkaufhäuser oder der Seniorenmittagstisch in Quierschied. Die vorgesehene Maßnahme soll rund 100 Ein-Euro-Jobs erhalten.

Meistgelesen
Neueste Artikel
Zum Thema
Aus dem Ressort