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Saarbrücken Osthafen: Neue Pläne für leerstehendes Hochhaus

Gebäude für 600 000 Euro zum Verkauf : In leerstehendes Hochhaus sollen jetzt Sport und Kultur einziehen (mit Video)

Im Silo am Osthafen gibt’s bereits Veranstaltungen. Nun soll das Gebiet ausgeweitet werden. Dafür haben zwei Interessenten der Stadt Saarbrücken ein Angebot vorgelegt.

Freizeit für Menschen mit vielen Interessen: Das soll im Rhenania-Hochhaus im Saarbrücker Osthafen entstehen. Und damit das bereits bestehende Angebot ergänzen.

Dafür werben der Verein Sektor Heimat sowie der Konzern Greencells. Beide sind schon am Standort im benachbarten Silo vertreten. Jetzt wollen sie ihre Wirkungsstätte ausweiten. Darum haben sie der Stadt Saarbrücken als bisherigen Eigentümer des Hochhauses ebenfalls ein Angebot vorgelegt. Das Gebäude steht für 600 000 Euro zum Verkauf.

Über ihre Ideen, was nach Vorstellungen der beiden Bieter in dem Komplex entstehen könnte, informiert der Verein in einem Video. Unter anderem soll es Ausstellungen, Sport und Veranstaltungen geben. Dabei setzen die beiden Interessenten auf ein breit gestreutes Angebot und peilen eine Zusammenarbeit mit Hochschulen an.

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„Der neue Osthafen – Heimat für Kultur und Kreativität“ lautet der Werbeslogan in dem achtminütigen mit Computerdarstellungen animierten Beitrag auf Youtube. Dabei gehe es darum kulturelle und kommerzielle Nutzung gleichzeitig anzubieten. Seit 2013 arbeiteten Verein und Unternehmen daran, den Osthafen zu einem Kulturhafen zu entwickeln – das vom Silo nebenan aus. Dieses hat Greencells bereits vor fünf Jahren gekauft, wie es in dem Video heißt. Konzerte und Ausstellungen sollen weiterhin auf dann mehr Raum stattfinden und der lokalen Szene Raum bieten. Ateliers und Werkstätten stünden dafür bereit. Mit dem Festival Perspectives gebe es eine Partnerschaft.

Greencells ist ein 2007 gegründetes Unternehmen, das Solarkraftwerke produziert. Es will, sollten die beiden Bewerber den Zuschlag erhalten, ins oberste Stockwerk einziehen. Der Verein widmet sich der Kulturförderung uns setzt dabei auf ein großes Spektrum. Dort möchte er den unteren und mittleren Teil für Kultursparten nutzen. Dazu gehörten auch soziale Projekte. Proberäume seien zudem vorgesehen. Zwischen kleinen Clubs und großen Eventhallen soll ein Bindeglied im nebenstehenden Flachbau entstehen: ein Raum für Konzerte. Gastronomie könnte auf dem Dach des Rhenania-Hochhauses Platz finden. 

Eine Infrastruktur für Autos und öffentliche Verkehrsmittel wollen die Bieter mit den Verantwortlichen für diesen Bereich entwickeln.