Entlastung für finanziell gebeutelte Vereine Wie die Stadt Saarbrücken Karnevalisten helfen will

Saarbrücken · Die Saarbrücker Karnevalsvereine hat der Ausfall der Session 2020/21 hart getroffen. Doch jetzt gibt es einen Vorschlag aus dem Rathaus, der den Närrinnen und Narren Freudentränen in die Augen treiben könnte.

 Die „Schleiereulen“ mit ihrem Programm „Cabaret“ bei der Kappensitzung der KG „Die Eule“ in der Mehrzweckhalle der Montessori-Grundschule Rußhütte 2012. In dieser Session sollen die Hallenmieten halbiert werden, fordert OB Conradt.

Die „Schleiereulen“ mit ihrem Programm „Cabaret“ bei der Kappensitzung der KG „Die Eule“ in der Mehrzweckhalle der Montessori-Grundschule Rußhütte 2012. In dieser Session sollen die Hallenmieten halbiert werden, fordert OB Conradt.

Foto: BeckerBredel

Der Saarbrücker Oberbürgermeister Uwe Conradt (CDU) hat ein Herz für Närrinnen und Narren: Bereits weit vor dem nächsten Rathaus-Sturm durch die vereinigten Jecken der Saarbrücker Karnevalsvereine am „Fetten Donnerstag“ Ende Februar 2022 will der OB den Frohsinn der Saarbrücker Karnevalistinnen und Karnevalisten anspornen – indem er die Fastnachtsvereine einmalig finanziell um rund 6400 Euro entlastet. Dafür will das Saarbrücker Rathaus die Entgeltordnung für die Mieten in Festhallen, Bürgerhäusern und Sporthallen einmalig ändern. So sollen die Karnevalsvereine für ihre Kappensitzungen, Funkenmariechen-Wettbewerbe, Prinzenabende und Büttenredner-Ausscheidungen in dieser Session in Saarbrücken nur noch die Hälfte der jeweiligen Saarmieten entrichten müssen. Diesen Vorschlag unterbreitet Conradt den Stadtverordneten im Saarbrücker Stadtrat bei der Sitzung des Stadtrats am kommenden Mittwoch um 16 Uhr in der Congresshalle. Ein hervorragend gewählter Termin, starten doch die Närrinnen und Narren tags drauf am Donnerstag, den 11.11. um 11 Uhr, in die neue Session 2021/22.