Saarbrücken braucht Sozialwohnungen statt Hotels

Wie sieht die Zukunft Saarbrückens aus? : Saarbrücken muss schnell ein Tourismuskonzept liefern

Langsam wird es wirklich eng in Saarbrücken, zumindest was die Zahl der Hotels angeht. Man fragt sich, wer da alles übernachten soll. Denn noch hat die Landeshauptstadt kein fertiges Konzept für ein erfolgreiches Messe- und Kongressmanagement, und die neue Tourismus­strategie ist auch noch in Arbeit.

Da sind einige Investoren mit viel Gottvertrauen unterwegs. Der Kuchen, sprich die Zahl der Hotelgäste, muss in der Tat größer werden, wenn sich die Investitionen lohnen sollen. Aus Sicht der Stadt kann es nur gut sein, wenn private Unternehmen die Bausubstanz aufpeppen und Saarbrücken als Standort attraktiver machen. Nun muss die Stadt aber schnell schlüssige Konzepte für Messe- und Tourismusmanagement vorlegen. Wenn sie nicht schnell liefert, würde das künftige Investoren verprellen. Davon abgesehen, sollte die Stadt selber bauen. Hotels haben wir genug; was fehlt, sind Sozialwohnungen. Und die baut kaum ein privater Investor, weil sich damit nicht das große Geld verdienen lässt.

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