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Jazz-Festival in Saarbrücken: Saarbrücken bietet mehr Jazz als je zuvor

Jazz-Festival in Saarbrücken : Saarbrücken bietet mehr Jazz als je zuvor

Fans erwartet in diesem Herbst ein Programm aus Newcomern und großen Namen..

Das Saarbrücker Jazz-Festival, veranstaltet vom Förderverein Jazz-Syndikat unter der Leitung von Wolfgang Krause, bietet Jazz-Fans bereits zum 14. Mal ein umfangreiches Konzertprogramm an zeitgenössischem Jazz – von klassischen Tönen ausgehend bis hin zur Avantgarde. Dabei ist das Festival dieses Jahr sogar gewachsen: Bei insgesamt 24 Konzerten in acht Spielorten bietet sich dem Publikum eine breite Jazz-Palette.

Von Legenden bis zu Newcomern, vom Quintett bis zur Solokünstlerin, von regionalen Künstlern wie dem Kevin Naßhan Quintett bis hin zu international bekannten Größen aus Deutschland, Skandinavien, Frankreich und den USA ist alles dabei.

Den Auftakt machten bereits im September die drei Prolog-Konzerte in der alten Kettenfabrik in St. Arnual. Ambyance mit Jens Bunge, das Stefan Münzer Trio und das Duchow-Ohlmann New4tet präsentierten in familiärem Ambiente die vielseitigen Jazz-Seiten der Saar-Region.

Die besondere Atmosphäre und Akustik des SR-Funkhauses hingegen bieten Jazz-Legenden die große Bühne, die sie verdienen: Dort werden das Lee Konitz Quartett sowie Emil Mangelsdorff und Wilson de Oliveira das Publikum mit jahrzehntelanger Jazz-Erfahrung begeistern. Danach wandelt sich das Saarbrücker Jazz-Festival eher zu einem Club-Festival. Bespielt werden vor allem kleinere Locations wie das Hotel Leidinger, das Gasthaus Unter der Linde in St. Arnual, die Villa Europa oder das Kulturzentrum Breite63. Das bedeutet natürlich weniger verfügbare Eintrittskarten, aber auch eine intimere Atmosphäre bei den Konzerten.

 Eva Klesse gewann 2013 mit ihrem Quartett den Leipziger Jazznachwuchspreis.
Eva Klesse gewann 2013 mit ihrem Quartett den Leipziger Jazznachwuchspreis. Foto: Arne Reimer
 Jazz international – Das Aki Rissanen Trio aus Finnland tritt auch auf.
Jazz international – Das Aki Rissanen Trio aus Finnland tritt auch auf. Foto: Teemu Kuusimurto
 Zu Gast in Saarbrücken: Alexandra Lehmler ist eine der arrivierten deutschen Saxophonistinnen. 
Zu Gast in Saarbrücken: Alexandra Lehmler ist eine der arrivierten deutschen Saxophonistinnen.  Foto: Lehmler
 Er gilt als einer der besten Boogie-Woogie Pianisten in ganz Europa. – Silvan Zingg.
Er gilt als einer der besten Boogie-Woogie Pianisten in ganz Europa. – Silvan Zingg. Foto: Remy Steinegger
 Katharina Maschmeyer und ihr Quartett wollen ihr Publikum wieder begeistern.
Katharina Maschmeyer und ihr Quartett wollen ihr Publikum wieder begeistern. Foto: Christoph Griese/Christoph Giese
 Miguel Zenon aus Puerto Rico zählt seit geraumer Zeit zu den besten Saxophon-Profis weltweit.
Miguel Zenon aus Puerto Rico zählt seit geraumer Zeit zu den besten Saxophon-Profis weltweit. Foto: Katz-Press
 Eric Alexander begann mit Klavierspielen, erst später kam er zum Saxophon. Es wurde seine große Leidenschaft.
Eric Alexander begann mit Klavierspielen, erst später kam er zum Saxophon. Es wurde seine große Leidenschaft. Foto: Gene Martin
 Das Album „A Love Supreme Universal Tone“ des KaMa-Quartetts ist unter den 25 besten Alben des Jahres 2016 gelistet.
Das Album „A Love Supreme Universal Tone“ des KaMa-Quartetts ist unter den 25 besten Alben des Jahres 2016 gelistet. Foto: Steffen Schmid
 Harold Mabern lernte das Klavierspielen als Autodidakt. Längst beherrscht er es meisterhaft.
Harold Mabern lernte das Klavierspielen als Autodidakt. Längst beherrscht er es meisterhaft. Foto: Alan Nahigian
 Jazz-Legende Al Foster wird beim Saarbrücker Jazz-Festival das Funkhaus auf dem Halberg bespielen.
Jazz-Legende Al Foster wird beim Saarbrücker Jazz-Festival das Funkhaus auf dem Halberg bespielen. Foto: Gerhard Richter
 Saxophonistin Céline Bonacina wird im Rahmen der französischen Woche auftreten.
Saxophonistin Céline Bonacina wird im Rahmen der französischen Woche auftreten. Foto: DOCMAC-PHOTO.COM

Der Fokus des diesjährigen Festivals liegt auf dem Thema Jazz-Legenden und Newcomer. Während das Festival den Besuchern die Chance bietet, den großen Namen der Jazz-Szene zu lauschen, stellen sich gleichzeitig viele junge Künstler vor. Dabei ist es dem Veranstalter wichtig, nicht nur ein Nebeneinander, sondern ein Miteinander von Jazz-Legenden und jungen Jazzern entstehen zu lassen. Daher gibt es auch zahlreiche Doppelkonzerte von jungen und etablierten Künstlern. Die Besucher erwartet ein spannungsreiches, energiegeladenes Festival-Programm.