Polizei stoppt mit Messer bewaffneten Mann auf A1 bei Saarbrücken

Nächtlicher Einsatz auf A1 bei Saarbrücken : Psychisch kranker Mann geht mit Messer auf Polizei los

Notruf in der Nacht auf Freitag (26. Juli): Ein Unbekannter marschiert über die Autobahn bei Saarbrücken-Von der Heydt – mit einer Waffe fuchtelt er herum.

Einen bewaffneten Mann haben Polizisten in der Nacht auf Freitag außer Gefecht gesetzt, der zuvor Ermittler bedroht hatte. Wie Polizeisprecher Georg Himbert am Morgen berichtet, waren seine Kollegen um 3.30 Uhr alarmiert worden. Ein Zeuge berichtete von einem Unbekannten, der auf der A1 bei Von der Heydt in Richtung Saarbrücken zu Fuß unterwegs sei. Er trage ein Messer bei sich und fuchtle damit wild herum.

Als Fahnder aus Burbach an die besagte Stelle kamen, ging der Fremde auf die Beamten los. Ein Ermittler gab einen Warnschuss ab, um den Angriff zu stoppen. Daraufhin rannte der Bewaffnete über die Gleise der Saarbahn fort.

Die Polizei rief Kollegen zur Hilfe, die ihn dann mit einem Elektroschocker überwältigten. Es stellte sich heraus, dass sich der 64 Jahre alte Riegelsberger bei der Tat in einer „psychischen Ausnahmesituation“ befand. Er kam in eine Klinik. Bei dem Zwischenfall trug ein Polizist leichte Verletzungen davon, ergänzt Himbert.

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