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Ostereier
Ostereiersuche im Freibad

Im vergangenen Jahr machten 75 Kinder in T-Shirts und kurzen Hosen bei der ersten Ostereiersuche im Kleinblittersdorfer Freibad mit. Dieses Mal müssen sie sich dick einpacken, es wird um die zehn Grad kühl.
Im vergangenen Jahr machten 75 Kinder in T-Shirts und kurzen Hosen bei der ersten Ostereiersuche im Kleinblittersdorfer Freibad mit. Dieses Mal müssen sie sich dick einpacken, es wird um die zehn Grad kühl. FOTO: Foto: Heiko Lehmann
Kleinblittersdorf. Der Förderverein Freibad Kleinblittersdorf veranstaltet zum zweiten Mal ein Fest im Schwimmbad. Von Heiko Lehmann

Ulrike Niederländer, die Vorsitzende des Fördervereins Freibad Kleinblittersdorf, erinnert sich noch gut an die erste Ostereiersuche des Vereins im vergangenen Jahr im Freibad. „Wir konnten alle Sachen aus Schokolade erst eine halbe Stunde vor dem Start verstecken, sonst wäre uns alles geschmolzen. Es war unglaublich heiß“, blickt Ulrike Niederländer zurück und schmunzelt. Gestern lag im Freibad noch Schnee.


Am kommenden Sonntag beginnt um 15 Uhr die zweite Ostereiersuche im Freibad. Einlass ist um 14.30 Uhr. „Die Temperaturen sind dieses Jahr ganz anders, aber das Programm ist das gleiche. Im vergangenen Jahr hatten sich 30 Kinder angemeldet, und letztlich kamen etwa 75 Kinder mit ihren Eltern. In diesem Jahr haben sich auch schon wieder 30 Kinder angemeldet“, sagt die Vorsitzende des Fördervereins. An der Ostereiersuche teilnehmen dürfen nur Kinder bis zehn Jahre. Ältere Kinder und die Erwachsenen können es sich bei Kaffee und Kuchen oder Rostwürsten gemütlich machen.

Und das Wetter soll am Sonntag auch mitspielen. Trocken und bis zu zehn Grad soll es werden. Doch das Wetter ist bei der Mission des Fördervereins zweitrangig. Bereits im vergangenen Jahr packte der Förderverein mit an, als das Bad saniert wurde. Mehr als 30 Mitglieder waren am Start, als Wiesen gemäht, Hecken geschnitten oder Malerarbeiten erledigt werden mussten. Auch Blumendekoration hat der Verein aus der eigenen Tasche bezahlt. „Die Einnahmen von den Veranstaltungen des Vereins fließen zu 100 Prozent wieder in das Bad. Wir wollen, dass unser Bad wieder hübsch und attraktiv wird“, berichtet Ulrike Niederländer.

In diesem Jahr plant der Verein eine Großinvestition. Das Nichtschwimmerbecken soll eine Rutsche bekommen. Die Kosten belaufen sich auf etwa 6000 Euro. Der Verein startet dazu in der kommenden Freibadsaison mehrere Aktionen und Feste im Bad. „Es ist auch möglich, einen Beitrag in die Spendendosen zu werfen, die in der Linden-Apotheke und in der Postfiliale in Kleinblittersdorf aufgestellt sind. Es wäre wunderbar, wenn die Rutsche schon für diese Badesaison installiert werden könnte. Wenn die Mehrzahl der Kleinblittersdorfer einen Euro gäbe, wäre dieses Ziel in greifbarer Nähe“, sagt Niederländer.