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Einschränkungen im Saarbrücker Busverkehr
Notfahrplan: Saarbahn streicht zig Verbindungen

Die städtische Saarbahn-Gesellschaft streicht vorübergehend zahlreiche Verbindungen.
Die städtische Saarbahn-Gesellschaft streicht vorübergehend zahlreiche Verbindungen. FOTO: Matthias Zimmermann
Saarbrücken. Von Matthias Zimmermann
Matthias Zimmermann

Wegen der zahlreichen Ausfälle und Verspätungen beim Linienbusverkehr in Saarbrücken gilt bei der Saarbahn ab 1. Oktober ein Notfahrplan, der fast ein Drittel aller Linien betrifft. Damit soll die Zuverlässigkeit der verbliebenen Verbindungen erhöht werden, teilt Unternehmenssprecherin Ulrike Reimann mit. Demnach sollen 16 der 42 Linien davon betroffen sein. Ausgenommen seien Schulbusse (800er-Linien), die ohne Einschränkungen fahren sollen. Weitere Ausnahmen unter anderem: die Linien 103 (Saarbrücken-Klarenthal-Jägerpfad), 108 zur Winterberg-Klinik) und 138 (Dudweiler-Dudoplatz).


Kunden folgender Linien müssen sich während der kommenden Wochen auf Einschränkungen einstellen: So entfallen nach Reimanns Angaben auf der Linie 121 vom Hauptbahnhof über Hochschule für Technik und Wirtschaft (HTW) und Bellevue zum Rathaus von täglich 37 Fahrten neun. Lediglich samstags wird um 20.30 Uhr vorerst die Fahrt der Linie 107 von Folsterhöhe über Bellevue und Rathaus zum Saarbasar gestrichen.

Hier alle vom Notfahrplan betroffenen Linien, wie auf Anfrage vom städtischen Unternehmen mitgeteilt: 101, 102, 104 bis 107, 109, 120 bis 126 sowie 137.



Grund für die erheblichen Probleme bei der Saarbahn: Fahrermangel. Neueinstellungen sollen die Lage in den kommenden Monaten entspannen. Spätestens ab 1. Februar soll der reguläre Fahrplan wieder in Kraft treten.

Der Notfahrplan steht komplett im Internet:

 www.saarbahn.de/fahrplananpassung