| 22:22 Uhr

Müllabfuhr
Müllentsorgung ist im Winter schwieriger

Saarbrücken. Bei Minustemperaturen kann der Abfall in der Biotonne oder der Restmülltonne festfrieren und eine komplette Leerung der Tonne erschweren. Darauf weist der Zentrale Kommunale Entsorgungsbetrieb (ZKE) der Landeshauptstadt Saarbrücken hin.

Bei Minustemperaturen kann der Abfall in der Biotonne oder der Restmülltonne festfrieren und eine komplette Leerung der Tonne erschweren. Darauf weist der Zentrale Kommunale Entsorgungsbetrieb (ZKE) der Landeshauptstadt hin.


Festgefrorener Müll, der nach der Leerung in der Tonne bleibt, wird bei der Gebührenberechnung nicht berücksichtigt. Es wird nur der Abfall berechnet, der tatsächlich entsorgt wird. Um ein Festfrieren von Abfällen am Boden oder am Tonnenrand zu vermeiden, empfiehlt der ZKE, den Boden der Biotonne mit kleinen Zweigen oder zusammengeknülltem Zeitungspapier auszulegen und feuchte Küchen- und Gartenabfälle wie Kaffeefilter, Gemüsereste oder Laub in Zeitungspapier einzuwickeln. Auch die Restmülltonne kann mit Zeitungspapier ausgelegt werden, wenn über sie ebenfalls feuchter Abfall entsorgt wird. Nach Möglichkeit sollten die Biotonne und die Restmülltonne bis am Morgen vor der Leerung frostfrei untergestellt werden, zum Beispiel im Keller oder der Garage.

Niedrige Temperaturen können auch dazu führen, dass Mülltonnen für Rest- und Bioabfall mit einem Schloss nicht geleert werden. Gefrorenes Kondenswasser kann das automatische Öffnen der Tonnenschlösser bei der Entleerung verhindern. Der ZKE bittet die Bürger, die Mülltonnen bei starkem Frost nicht zu verschließen. Bei winterlichem Wetter wird die Arbeit der Müllwerker an vielen Anwesen außerdem durch nicht geräumte Gehwege erschwert. Hauseigentümer sollten deshalb ihre Gehwege, Hof­einfahrten, Hinterhöfe und Treppen von Schnee und Eis frei halten, um einen sicheren Zugang zu den Mülltonnen zu ermöglichen.