Rodenhofer Bürger beklagen sich über Verkehrslärm

Immer mehr Malstatter haben vom Lkw-Verkehr in ihrem Stadtteil die Nase voll. Was also tun? Um die Bürger der Straße "Am Ludwigsberg" an der Suche nach einer Lösung zu beteiligen, hatte die Arbeitsgruppe Verkehr des Vereins "Malstatt gemeinsam stark" (Mags) am Dienstag zu einem Termin am Ludwigskreisel eingeladen. Hintergrund: Seitens der Stadt wurde immer wieder gegen die Verbannung des LKW-Durchgangsverkehrs aus der Lebacher Straße das Argument angeführt, dass die Bürger "Am Ludwigsberg" dadurch viel stärker durch Lärm belastet würden. Zu diesm Ortstermin war aber kein Bürger der Problemzone anwesend, der die Befürchtung bestätigen konnte, wie Mags mitteilte.

Es kamen jedoch Rodenhofer Bürger, um ihr Leid wegen des Durchgangsverkehrs auf dem Rodenhof zu klagen. Laut ihrer Aussage werde, auch ausgelöst durch das Quartier Eurobahnhof, der Rodenhof mehr und mehr dazu missbraucht, als Autobahnzubringer zur A 623 zu dienen. Dies wollen sich die Rodenhofer Bürger nach eigener Aussage nicht weiter gefallen lassen. Ebenfalls thematisiert wurde die Frage nach Parkplätzen - auch mit Blick auf die Sanierung des Ludwigsparks.

Bei diesen Themen wurde zwischen Mags, den Rodenhofer sowie dem Rodenhofer Bürgerverein eine Kooperation vereinbart: Bereits bei einem nächsten Bürgerforum zum Thema Verkehr Anfang Juli werden die Rodenhofer Probleme ebenfalls thematisiert werden.