Malstatter Verein verbucht Pläne der Stadt als Erfolg

Als positives Zeichen bewertet der "Stadtteilverein Malstatt - gemeinsam stark" (Mags) die Festschreibung mehrerer Maßnahmen im Verkehrsentwicklungsplan (VEP) der Landeshauptstadt: "Die wichtigsten sind die Verkehrsberuhigung in der Lebacher Straße, deren Schließung für den LKW-Transitverkehr bis 2020 sowie der Neubau des Messevollanschlusses zur BAB 620 bis 2025." Das teilt der Verein mit.

Der Mags-Vorstand erläutert: "Mit den Maßnahmen Tempo 30 und Fahrradschutzstreifen steigt die LHS Saarbrücken in die verkehrstechnische Beruhigung der Lebacher Straße ein."

Mit diesen Maßnahmen werde den Verkehrsteilnehmern deutlich gemacht, dass die Lebacher Straße nicht nur ein Autobahnzubringer sondern auch eine Straße für den Stadtteil und alle Verkehrsteilnehmer ist. Mags unterstütze diese Maßnahmen , fordere aber, dass insbesondere die Geschwindigkeitsbeschränkung überwacht wird.

Als "echten Erfolg" seiner Arbeit sieht Mags, dass im VEP die Schließung für den LKW-Transitverkehr bis 2020 angestrebt wird. Bis zu diesem Zeitpunkt werde auch für eine eventuelle Mehrbelastung in der Camphauser Straße eine Lösung gefunden.

Mags werde mit den dortigen Anwohner/innen in den Dialog treten. Als echte infrastrukturelle Verbesserung für Malstatt betrachtet Mags den Bau des Vollanschlusses Messe. Für Mags ist es ermutigend, dass bis 2025 eine Lösung angestrebt wird. Mit dem Vollanschluss Messe würden insbesondere das Untere Malstatt und dort die Breite- und die Brückenstraße entlastet.

Der Mags-Vortstand erklärt: "Unsere Aufgabe in den nächsten Wochen wird es nun sein, die Malstatter über diese Maßnahme zu unterrichten und für eine Unterstützung zu werben." Insgesamt sieht Mags sich und den Stadtteil bezüglich der Verkehrsentwicklung auf einem guten Weg.

Der Vorstand meint: "Die letzten Jahre haben deutlich gezeigt, dass wir als Stadtteilverein die Diskussion um die verkehrliche Entwicklung in Malstatt maßgeblich mitgestaltet haben. Mit dem Maßnahmen-Paket in der Lebacher Straße mit Tempo 30 und Fahrradschutzstreifen haben wir einen ersten spürbaren Erfolg vorzuweisen!"