FDP: Tempo-30-Zone nutzlos gegen Lärm in Lebacher Straße

Für Geldverschwendung hält der FDP-Stadtverordnete Tobias Raab den Plan der Stadtverwaltung, einen Teil der Lebacher Straße zur Tempo-30-Zone zu erklären. Am Freitag kommentierte Raab: "Die Kosten von 110 000 Euro für die Beschilderung einer Tempo-30-Zone und das Ausweisen eines Fahrradschutzstreifens stehen in keinem Verhältnis zum Nutzen der Maßnahmen." Der Lärm in der Lebacher Straße werde vorwiegend durch "das tägliche Stauchaos" verursacht.

Zu den Stoßzeiten sei es ohnehin nicht möglich, mit über 30 Kilometern pro Stunde durch die Lebacher Straße zu fahren. Raab meint: "Richtig wäre es, durch die Verbesserung des Verkehrsflusses bis hin zum Ludwigskreisel die Anwohner zu entlasten." Raab glaubt auch nicht, dass die Lebacher Straße verkehrssicherer wird, wenn die Stadt dort einen Fahrradschutzstreifen für über 80 000 Euro einrichtet. Die Straße sei dafür zu schmal. Der Streifen, so meint Raab, "würde die Situation der Fahrradfahrer wohl kaum verbessern".