Erlebnisse für Auge, Ohr und Seele

Den Januar können Besucher der Breite 63 als Weltmusikmonat erleben. Los geht es mit kubanischen Klängen wie im Buena Vista Social Club mit Guillermo Rubalcaba am Klavier und Sänger Luis Frank Arias. Danach lädt das sizilianische Quartett Vucciria zum Konzertabend ein. Der berühmte New Yorker Jazzharfenist und Musikprofessor Park Stickney macht den Abschluss.

Die neue Saison im Bürger- und Kulturzentrum Breite 63 in Saarbrücken-Malstatt (Breite Straße 63) eröffnen am Freitag, 16. Januar, um 20 Uhr, Guillermo Rubacalba und Luis Frank Arias. Die Veranstalter versprechen ein Erlebnis wie beim berühmten kubanischen Buena Vista Social Club.

Am Piano sitzt der 87-jährige Guillermo Rubalcaba, einer der Altmeister der kubanischen Musik. Der Vater des berühmten Jazzpianisten Gonzalo Rubalcaba verfügt über ein riesiges Repertoire: angefangen vom traditionellen Son über Guaracha, hin zu Cha-Cha-Cha, Danzon, Bolero und vielem mehr. Dabei bleibt er offen für Innovationen. "Altes mit Neuem kombinieren - darin ist er so gut wie kein Zweiter", betonen die Veranstalter. Mit Luis Frank Arias, einem der bekannten kubanischen Sänger unserer Zeit, werde Rubalcaba "auf eine bezaubernde Art die schönsten kubanischen Klassiker und weltbekannte Pianohits wie zum Beispiel ‚As time goes by'" vortragen.

Weiter geht es im Weltmusik-Programm am Freitag, 23. Januar, 20 Uhr, mit einem sizilianischer Konzertabend der Gruppe Vucciria. Sie ist nach dem täglichen Altstadtmarkt in Palermo benannt. Das Quartett präsentiert "eine heitere Mischung aus Erzählung und guter Musik, wenn Giuseppe Perna und Toti Denaro mit dem typischen sizilianischen Charme den Konzertbesuchern die Geschichte um die einzelnen Stücke erklären", kündigen die Veranstalter an. "Die außergewöhnlichen Stimmen von Giuseppe und Toti, das musikalische Können der Instrumentalisten sowie eine ansteckende Fröhlichkeit machen die Auftritte von Vucciria zu einem Erlebnis für Auge, Ohr und Seele", heißt es weiter.

Das Konzert ist ein Kulturabend im Rahmen der Regionalpartnerschaft der Provinz Agrigento/Sizilien mit dem Regionalverband Saarbrücken. Mitveranstalter ist der sizilianische Freundeskreis im Regionalverband Saarbrücken.

Park Stickney setzt am Freitag, 30. Januar, 20 Uhr, die Weltmusikreihe mit einem Harfen-Solokonzert fort. "Park Stickney aus New York ist derzeit unangefochten die Nr. 1 der Jazzharfe. Seine Shows auf der großen Konzertharfe zeigen das besinnliche Instrument in völlig neuem Gesicht: Virtuos und perkussiv, mit Basslinien, die sich groovend in die perlenden Bebop-Läufe eines Miles-Davis-Stücks weben, tremoloartiges Flirren bei andalusischen Alhambra-Klängen oder vielschichtig bei seinen eigenen Kompositionen, die alle Genregrenzen übersteigen", schreiben die Veranstalter. Neben seinen Engagements am Broadway spielt Park Stickney weltweit auf allen großen Harfenfestivals sowie auf vielen großen Jazzfestivals, wie dem Chicago Jazz & Pop Harp Festival und dem Edinburgh Jazz Festival. Er tourte weltweit mit verschiedenen Ensembles, unter anderem mit den Crash Test Dummies und im Duo mit Rüdiger Oppermann. Park Stickney ist Professor für Jazzharfe an der Royal Academy of Music in London. "Park Stickney ist der einzige Harfenist auf der Welt, der absolut frei chromatisch improvisieren kann. Er ist eine Extraklasse für sich, weit über uns allen anderen. Es ist mir eine Ehre, mit ihm zu spielen", lobte Rüdiger Oppermann.

Kartenreservierungen in der Breite 63 unter Tel. (06 81) 4 17 08 35 oder im Internet.

breite63@zbb-saar.de