Der verlorene Sohn des Caritas-Klinikums

Muayyad Al-Alime kehrt als stellvertretender Chefarzt der Gynäkologie zurück nach St. Theresia.

"Ich bin ein bisschen wie der verlorene Sohn des Caritas-Klinikums", sagt Doktor Muayyad Al-Alime. Seit dem 1. April ist der 49-Jährige zurück am Standort St. Theresia in Saarbrücken als stellvertretender Chefarzt der Klinik für Geburtshilfe und Frauenheilkunde. Hier war er schon einmal von 2008 bis 2012 tätig. Nach einigen Jahren in Zweibrücken ist er nun an seine alte Wirkungsstätte zurückgekehrt und verstärkt das Team von Chefarzt Mustafa Deryal.

In der Gynäkologie werden damit der Ausbau und die Fortentwicklung weiter vorangetrieben. Im Mai 2016 wurde bereits der neue Kreißsaal mit angrenzender Mutter-Kind-Station im vierten Obergeschoss des Klinikums in Betrieb genommen. In den Räumlichkeiten in der dritten Etage soll jetzt die Frauenklinik ausgebaut und erweitert werden. Bei Erkrankungen des Gebärmutterhalses, der Gebärmutter, der Eileiter und der Eierstöcke wird das gesamte Spektrum an Diagnostik und Therapie angeboten. "In den vergangenen Jahren gab es eine stetige Steigerung der Fallzahlen von Krebsneuerkrankungen", erklärt Al-Alime. "Hier wollen wir Maßstäbe in der Behandlung setzen." Eines der Steckenpferde des aus Jordanien stammenden Arztes, der 1989 zum Studieren nach Homburg kam, ist die Behandlung von Brustkrebs und die Rekonstruktion der Brust. Auch die Behandlung der Harnblase gehört zu seinen Schwerpunkten.

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