Tobias Hans und Anke Rehlinger mit dabei Solidarität mit der Ukraine: 300 Menschen halten Mahnwache in Saarbrücken

Saarbrücken · Obwohl es in Strömen regnete, kamen am Donnerstagabend rund 300 Menschen in Saarbrücken am Tbilisser Platz zusammen, um eine Mahnwache abzuhalten und Solidarität mit der Ukraine auszudrücken. Auch Tobias Hans (CDU) und Anke Rehlinger (SPD) nahmen teil.

Solidarität mit der Ukraine: 300 Menschen halten Mahnwache in Saarbrücken
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Solidarität mit der Ukraine: 300 Menschen halten Mahnwache in Saarbrücken

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Foto: BeckerBredel

So etwas hat es noch selten gegeben: die Jungorganisationen der Parteien demonstrieren wenige Wochen vor einer Landtagswahl geschlossen. Aufgrund der Angriffe Russlands auf die Ukraine riefen die Jugendorganisationen der Parteien Junge Union (JU),  Junge Liberale (JuLis), Jungsozialisten (Jusos) und Grüne Jugend zu einer Mahnwache am Tbilisser Platz in Saarbrücken auf.

Um 19 Uhr startete der Protest. Die Vorsitzenden Johannes Schäfer (JU), Kira Braun (Jusos), Jeanne Dillschneider (Grüne Jugend) und Julien Simons (JuLis) verständigten sich auf eine gemeinsame Erklärung:„Wir möchten ein klares Zeichen der Solidarität mit der Ukraine setzen. Die Nachrichten über die Kriegshandlungen Russlands erschüttern uns zutiefst. Dieser Angriff Putins ist ein Bruch mit der internationalen Ordnung, den wir aufs Schärfste verurteilen. Wir stehen entschlossen an der Seite der Menschen in der Ukraine und lassen deswegen heute unsere Wahlkampfaktivitäten ruhen. Wir rufen dazu auf, an der Mahnwache teilzunehmen und für Frieden in Europa zu demonstrieren.“

Bei strömendem Regen und stürmischem Wind kamen rund 300 Demonstranten ans Staatstheater, darunter auch Ministerpräsident Tobias Hans (CDU) und seine Stellvertreterin Anke Rehlinger (SPD).

Die Linke protestierte, dass man ihren Jugendverband gezielt nicht eingeladen habe. "Die CDU wollte uns explizit nicht dabeihaben", meinte der Linke Bundestagsabgeordnete Thomas Lutze. Man sei dann aber trotzdem gekommen.