Loostik eröffnet mit der Uraufführung von Konversation

Festival : Aufgepasst! Ab heute wird es „loostik“

Am Dienstag startet das deutsch-französische Kindertheaterfestival Loostik. In Forbach und Saarbrücken gibt es bis Sonntag Kultur für Kleine.

Kinder aufgepasst! Ab Dienstag gibt es tolles Theater für Kleine und etwas Größere. Das deutsch-französische Festival Loostik beginnt. Bis zum 10. November bietet Loostik Theater, Tanz, Filme, Workshops und jede Menge drumherum in Saarbrücken und Forbach. Über 50 Programmpunkte in sechs Tagen.

Da kommt etwa am heutigen Dienstag, 10 und 14 Uhr, die Compagnie Adrien M & Claire B ins Forbacher Le Carreau, mit dem Stück „Hanakai“, einem digitalen Tanztheater. Die Tänzerin bewegt sich dabei, umgeben vom Publikum, in und mit einem digitalen Kubus. Die Software wurde extra dafür entwickelt.

Offiziell eröffnet wird das Festival heute, 5. November, mit einer Uraufführung, einer Auftragsarbeit für Loostik. Das Stück „Konversation“, eine gemeinsame Produktion der Compagnie Moon Palace und der O’Brother Company, ist für Kinder ab sechs Jahren. Es wird bis Freitag mehrmals täglich im Le Carreau gespielt und behandelt ein Thema, das hierzulande viele Kinder betrifft: Wie es ist, mit zwei Muttersprachen aufzuwachsen. Das Ganze wird multimedial, als audiovisuelle Erzählung mit Musik, Video und deutsch-französischem Text präsentiert.

Zehn Jahre alt, also wahrscheinlich älter als so mancher Zuschauer, ist das Tanzstück „Asphalte“ von Pierre Rigal, das am Freitag, 10 und 20 Uhr, zu sehen ist. Zu einer Musik aus Geräuschen der Stadt gibt es eine Mischung aus Hip-Hop und zeitgenössischem Tanz. „Asphalte“ tourt seit Jahren und wird überall gefeiert. Pierre Rigal war auch schon als Choreograf beim Festival Perspectives zu Gast.

Dass man sogar für Zweijährige schon Theater mit Anspruch machen kann, will Loostik mit dem Stück „Plume“ beweisen, das am Freitag und Samstag im Saarbrücker Theater Überzwerg als Deutschlandpremiere gezeigt wird. Zwei Tänzerinnen, viele Federn und viel Kreativität sollen die Allerkleinsten schon verzaubern.

Und dann ist da zum Beispiel noch „Le plus petit cirk du bord du bout du monde“, der kleinste Zirkus am Rande des Endes der Welt. Und das Stück „La Belle“, eine etwas anders getanzte Dornröschen-Geschichte. Auch die renommierte belgische Kopergietery kommt wieder. Mit zwei Stücken. „Verloren/Perdu“, einem Objekttheater für Kinder ab acht Jahren, das Mittwoch und Donnerstag mal auf Deutsch, mal auf Französisch inmitten der Bücher in der Saarbrücker Stadtbibliothek aufgeführt wird. Außerdem zeigen sie am Freitag die französische Fassung ihres im vergangenen Jahr bei Loostik gefeierten Stücks „La reine a disparu“, „Die Königin ist verschwunden“.

Workshops, ausgewählte Kinderfilme im Kino Achteinhalb, „Chez Loostik“-Festivalclubs in Forbach und im Saarbrücker Theater im Viertel am Landwehrplatz ergänzen das schöne Programm. Allein am  Wochenende hat das Loostik-Team ein großes Familienprogramm mit rund 30 Programmpunkten in Saarbrücken und Forbach geplant. Dabei gibt es sogar schon für Babys kleine Erzähltheater. Ausführliche Infos über Termine und Stücke gibt es im Internet auf der Homepage des Festivals.
www.loostik.eu

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