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Antisemitismus
Linke im Regionalverband warnt vor Antisemitismus

Linke-Fraktionschef Jürgen Trenz.
Linke-Fraktionschef Jürgen Trenz. FOTO: Pasquale D'Angiolillo;Lilienstra / Pasquale D'Angiolillo
Regionalverband. Die Linke- Fraktion im Regionalverband wendet sich gegen einen wachsenden Antisemitismus in Deutschland. Das Verbrennen der israelischen Fahne vor dem Brandenburger Tor in Berlin und andere Aktionen gegen Juden seien gerade vor dem Hintergrund der Geschichte in Europa nicht zu tolerieren, teilte die Fraktion mit.

Die Zuwanderung aus islamistisch geprägten Ländern habe den Antisemitismus verstärkt. Kritik an Regierungen sei demokratisch legimitiert, allerdings dürfe das Existenzrecht von Israel niemals in Frage gestellt werden. Jürgen Trenz, Fraktionsvorsitzender: „Aus Solidarität hat unsere Fraktion einstimmig beschlossen, Mitglied der Deutsch-Israelischen Gesellschaft zu werden.“Forderungen der Synagogengemeinde Saar, den „Platz des unsichtbaren Mahnmals“ sowie den Gedenkort „Der unterbrochene Wald“ in das Gesetz zum Schutz von Gedenkstätten aufzunehmen, habe die Linke unterstützt.