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Heidenkopf
Liberale wollen den Wald „Am Heidenkopf“ erhalten

St. Johann. Die FDP St. Johann Nord äußert sich kritisch zu den Bebauungsplänen der Landeshauptstadt Saarbrücken „Am Heidenkopf“ und fordert von der Stadtverwaltung aufzuhören, Grünflächen zu opfern, um Wohnraum zu schaffen und dafür Umweltbedenken außer Acht zu lassen. red

Die Folgen davon wären Hitze und Überschwemmungen, sagt der Vorsitzende der FDP St. Johann Nord, Helmut Isringhaus. Die Stadt Saarbrücken prüft derzeit mit der Gesellschaft für Innovation und Unternehmensführung, ob „Am Heidenkopf“ ein neues Wohnviertel gebaut werden kann, wofür Wald gerodet werden müsste.


Beim Projekt  „Am Heidenkopf“ „soll ein wertvoller, ursprünglicher Wald geopfert und der betreffende Boden versiegelt werden – als ob es die Klimaerwärmung nicht gäbe. Auch beschönigende Formulierungen wie ‚parkähnliche Grüne Mitte’ ändern da nichts“, sagt Isringhaus. Stattdessen solle man doch froh sein, einen solchen Wald zu besitzen, der für die Kühlung der Luft im gesamten Stadtbereich von großer Bedeutung sei. Die FDP St. Johann Nord fordert eine intelligente Wohnungsbaupolitik mit Blick auf Leerstände, freie Grundstücksflächen, Sanierungen und Optionen im Umland.