Vorfreude auf den Frühling

Ein Laie kann die rekultivierte Mülldeponie Velsen kaum von einer der vielen Bergehalden im Land unterscheiden. Auf der Warndtstraße zwischen Klarenthal und Velsen sieht man durch den Laubwald einen großen grünen Berg.

 Auf dem Foto links der leichte Anstieg des grünen Müllberges. Gleich dahinter die Bergehalde, von deren Plateau man einen herrlichen Blick zurück auf die 50 Meter hohe Deponie und auf Petite Rosselle im Hintergrund hat.
Auf dem Foto links der leichte Anstieg des grünen Müllberges. Gleich dahinter die Bergehalde, von deren Plateau man einen herrlichen Blick zurück auf die 50 Meter hohe Deponie und auf Petite Rosselle im Hintergrund hat.
 Der Hinweg führt durch einen Laubwald. Der ist bei tiefstehender Sonne besonders schön (oben). Dann öffnet sich der Wald, der grüne Berg steigt leicht an. Links im Hintergrund die gleich daneben liegende Bergehalde (oben, Mitte) mit der Birkengruppe als typischem Haldenbewuchs (oben rechts).
Der Hinweg führt durch einen Laubwald. Der ist bei tiefstehender Sonne besonders schön (oben). Dann öffnet sich der Wald, der grüne Berg steigt leicht an. Links im Hintergrund die gleich daneben liegende Bergehalde (oben, Mitte) mit der Birkengruppe als typischem Haldenbewuchs (oben rechts).
 Oben auf der Böschung im Hintergrund steht ein hoher Zaun. Er steht, auf dem Foto schwer erkennbar, an der oberen Kante der Böschung. Gemeinsam mit der verschlossenen Hauptzufahrt verhindert der Zaun den Zutritt zum Areal von der Warndtstraße aus. Fotos: Robby Lorenz
Oben auf der Böschung im Hintergrund steht ein hoher Zaun. Er steht, auf dem Foto schwer erkennbar, an der oberen Kante der Böschung. Gemeinsam mit der verschlossenen Hauptzufahrt verhindert der Zaun den Zutritt zum Areal von der Warndtstraße aus. Fotos: Robby Lorenz
 Ausschnitt aus der steilen Böschung auf dem Bild rechts.
Ausschnitt aus der steilen Böschung auf dem Bild rechts.
 Auf dem Foto links der leichte Anstieg des grünen Müllberges. Gleich dahinter die Bergehalde, von deren Plateau man einen herrlichen Blick zurück auf die 50 Meter hohe Deponie und auf Petite Rosselle im Hintergrund hat.
Auf dem Foto links der leichte Anstieg des grünen Müllberges. Gleich dahinter die Bergehalde, von deren Plateau man einen herrlichen Blick zurück auf die 50 Meter hohe Deponie und auf Petite Rosselle im Hintergrund hat.
 Auf dem Foto links der leichte Anstieg des grünen Müllberges. Gleich dahinter die Bergehalde, von deren Plateau man einen herrlichen Blick zurück auf die 50 Meter hohe Deponie und auf Petite Rosselle im Hintergrund hat.
Auf dem Foto links der leichte Anstieg des grünen Müllberges. Gleich dahinter die Bergehalde, von deren Plateau man einen herrlichen Blick zurück auf die 50 Meter hohe Deponie und auf Petite Rosselle im Hintergrund hat.
 Auf dem Foto links der leichte Anstieg des grünen Müllberges. Gleich dahinter die Bergehalde, von deren Plateau man einen herrlichen Blick zurück auf die 50 Meter hohe Deponie und auf Petite Rosselle im Hintergrund hat.
Auf dem Foto links der leichte Anstieg des grünen Müllberges. Gleich dahinter die Bergehalde, von deren Plateau man einen herrlichen Blick zurück auf die 50 Meter hohe Deponie und auf Petite Rosselle im Hintergrund hat.

Er steht so akkurat etwa 50 Meter in die Höhe, dass er nur von Menschenhand angelegt worden sein kann. Das frische Grün der Grasnarbe lässt den Frühling erahnen. Die Grasbüschel sind der Abschluss einer 1,20 Meter dicken Erdschicht. Darunter umhüllen 2,5 Millimeter starke Kunststoffbahnen etwa 2,5 Millionen Tonnen Hausmüll. Viel höhere Pflanzen als Gras dürfen dort nicht wachsen. Die Wurzeln würden die Versiegelung zerstören und müssten ab einer bestimmten Stärke gerodet werden. Von dem Müllberg geht keinerlei Gefahr für Boden, Wasser und Luft aus, sagt der Entsorgungsverband Saar (EVS). Mit etwas besserem Wetter ideale Voraussetzungen für einen entspannenden Spaziergang. Die Hauptzufahrt von der Warndtstraße aus ist allerdings gesperrt. Fußgänger und Radfahrer haben von der französischen Seite freien Zugang (siehe Karte).

Der EVS bewirbt den Freizeitwert des 11,5 Hektar großen Geländes nicht. Am Fuße des Berges sorgen Schranken dafür, dass Autos, die über die breiten Waldwege fahren könnten, nicht auf das Gelände gelangen.

Das Auto lässt man es am besten in Petite Rosselle stehen. Von hier geht es auf bequemen Wegen zum Schafbach. Hat man ihn überquert, sieht man bald die Erhebung durch die Baumstämme. Den Anstieg auf 290 Meter bewältigt man ohne Anstrengung. Auf dem Plateau gibt es einen kleinen Rundweg. Unten angekommen, kann man auf die Bergehalde daneben steigen. Oben gibt es eine Aussichtsplattform. Von hier ist die Aussicht noch besser als von der Deponie aus. In südöstlicher Richtung liegt im Vordergrund die Deponie und im Hintergrund Petite Rosselle. In den anderen Richtungen sieht man die umliegenden Ortschaften wie Großrosseln und Ludweiler. Auch wenn Halde und Deponie auf Saarbrücker Gebiet liegen, beanspruchen doch die Großrosseler das Areal. Sie wollen daraus ein Naherholungsgebiet mit den weiteren Standbeinen Velsener Kaffeekich, Erlebnisbergwerk und Schafbachweihern entstehen lassen. Der Müllberg bietet dafür gute Voraussetzungen. Er soll 100 Jahre stabil stehen und dicht halten.