Kinderoper in der Sparte4 des Staatstheaters Eine Oper schon für ganz kleine Kinder: „Vom kleinen Maulwurf, der wissen wollte, wer ihm auf den Kopf gemacht hat“

Saarbrücken · Werner Holzwarths Kinderbuch „Vom kleinen Maulwurf, der wissen wollte, wer ihm auf den Kopf gemacht hat“, meisterlich illustriert von Wolf Erlbruch, ist seit über 30 Jahren ein Klassiker im Kinderzimmer. In der Sparte4 des Saarländischen Staatstheaters gibt es das Ganze jetzt als Oper. Und zwar schon für ganz kleine Maulwurf-Fans.

Der Kinderbuchklassiker "Vom kleinen Maulwurf, der wissen wollte, wer ihm auf den Kopf gemacht hat" wird zur Kinderoper am Staatstheater.

Der Kinderbuchklassiker "Vom kleinen Maulwurf, der wissen wollte, wer ihm auf den Kopf gemacht hat" wird zur Kinderoper am Staatstheater.

Foto: Verlag/Peter Hammer Verlag

Schon für Kinder ab zwei Jahren spielt das Saarländische Staatstheater (SST) am kommenden Wochenende. Auf dem Spielplan steht eine Kinderoper nach dem Bilderbuch-Klassiker „Vom kleinen Maulwurf, der wissen wollte, wer ihm auf den Kopf gemacht hat“. Premiere ist am Samstag, 20. April, um 16 Uhr, in der SST-Spielstätte Sparte 4 in der Eisenbahnstraße.

 Clara-Sophie Bertram spielt und singt den kleinen Maulwurf.

Clara-Sophie Bertram spielt und singt den kleinen Maulwurf.

Foto: Sara Hähnle/Sarah Haehnle

Die Kinderoper hat Elisabeth Naske komponiert, das Libretto stammt von Ela Baumann, nach dem gleichnamigen Kinderbuch von Werner Holzwarth und Wolf Erlbruch.

Die Geschichte kennt fast jede(r): Als der kleine Maulwurf seinen Kopf aus der Erde streckt, um zu sehen, ob die Sonne schon aufgegangen ist, passiert etwas Unerwartetes: Ein Häufchen landet auf seinem Kopf. So eine Gemeinheit. Aber kurzsichtig, wie er ist, kann er niemanden mehr entdecken. Um herauszubekommen, von wem das Häufchen stammt, macht sich der kleine Maulwurf auf die Suche nach dem Übeltäter.

Die drei Akteure dieser Kinderoper von Elisabeth Naske agieren hauptsächlich durch Emotionen und Gesten, die sich in der Musik wiederfinden. Im Dialog mit dem Publikum verspricht das Zusammenspiel zwischen Sprechgesang und Viola, der Bratsche, ein unvergessliches Musiktheatererlebnis für die Jüngsten.

Die Saarbrücker Inszenierung stammt von Birgit Eckenweber, Bühnenbild und Kostüme von Kristina Böcher. Es spielen Clara-Sophie Bertram und Gärtnerin Eva Kammigan sowie Irena Petrovska an der Viola.

Weitere Aufführungstermine u.a. Dienstag, 23., und Mittwoch, 24. April, jeweils 10 Uhr sowie Sonntag 5. Mai, 14.30 Uhr und 16.30 Uhr. Karten unter (0681) 3092-486 oder wwww.staatstheater.saarland

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