Keine größeren Sturmschäden im Regionalverband

Sturm in Saarbrücken : Sturm verschont die Region weitgehend

Der stürmische Rosenmontag hat im Regionalverband Saarbrücken keine größeren Schäden verursacht, verletzt wurde niemand. Das teilte die Saarbrücker Berufsfeuerwehr gestern auf Anfrage unserer Zeitung mit.

Einen größeren Einsatz hatte die Feuerwehr in der Straße Abtsdell in Alt-Saarbrücken. Dort war ein Baum von 50 Zentimeter Durchmesser auf das Heck eines parkenden Autos gestürzt. An dem Auto entstand den Angaben zufolge „erheblicher Sachschaden“. Insgesamt rückte die Feuerwehr gestern 27 Mal aus. 19 Mal mussten umgeknickte Bäume beseitigt werden, fünfmal mussten die Feuerwehrleute lose Teile befestigen, zweimal sicherte die Feuerwehr lose Werbetafeln.

Auf dem Dach des Diskontohauses waren Bleche lose, die befestigt wurden, ebenso auf dem Dach des Finanzamtes. Dort wurden dann zwei Bleche entfernt.

Andernorts richtete Sturmtief „Bennet“ schwere Schäden an und tötete mindestens einen Menschen. Mehrere Rosenmontagsumzüge fielen wegen der heftigen Böen deutschlandweit aus. Das Tief hatte auch Einschränkungen im Bahn- und Flugverkehr zur Folge. Dachziegel stürzten herab, abgebrochene Äste richteten Schäden an.

Heute soll es nach Angaben mehrer Wetterdienste windig bleiben, aber deutlich ruhiger als am Montag. Dazu gibt es Schauer und Gewitter bei acht bis elf Grad. „Es wird sicher nicht gemütlich“, sagte dazu der  Meteorologe Malte Witt vom Deutschen Wetterdienst.

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