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Notfall in Saarbrücken
Polizei rettet lebensmüde Jugendliche von Schlossmauer

Die Polizei hat einen Lebensmüden in der Saarbrücker Innenstadt gerettet. (Symbolbild)
Die Polizei hat einen Lebensmüden in der Saarbrücker Innenstadt gerettet. (Symbolbild) FOTO: dpa / Friso Gentsch
Saarbrücken. Die Polizei hat am Montagmittag (5. November) in der City die Straße unterhalb der Stadtmauer gesperrt. Jemand drohte damit, sich mit einem Sprung das Leben zu nehmen. Von Matthias Zimmermann
Matthias Zimmermann

Die Ermittler sprechen von „psychischem Ausnahmezustand“ in jenen Situationen, wenn jemand nicht mehr leben und sich deshalb umbringen will. Um solch einen Fall hat es sich auch Montagmittag gehandelt. Wie ein Polizeisprecher auf Anfrage mitteilt, stand eine Jugendliche auf der Mauer des Saarbrücker Schlosses und hatte angekündigt, in die Tiefe zu springen. Ermittler riegelten die darunter vorbeiführende Franz-Josef-Röder-Straße ab. Dann kümmerten sich psychisch geschulte Fachkräfte um das Opfer. Sie schafften es, die Lebensmüde zu retten. Sie ist jetzt in ärztlicher Behandlung. Der Einsatz, an dem auch Feuerwehr und Rettungddienst beteiligt waren, eine halbe Stunde.


Menschen, die unter Depressionen leiden und Suizidgedanken haben, finden bei der Telefonseelsorge online oder telefonisch unter den kostenlosen Hotlines (08 00) 1 11 01 11 und (08 00) 1 11 02 22 rund um die Uhr Hilfe. Die Beratungsgespräche finden anonym und vertraulich statt.