Handball-Saarlandliga: HSG will auch gegen Dillingen siegen

Handball-Saarlandliga : HSG will auch gegen Dillingen siegen

In der Handball-Saarlandliga wollen die Saarbrücker am Samstag ihre Heimstärke beweisen.

Seit 19 Monaten hat die HSG TVA/ATSV Saarbrücken in der Handball-Saarlandliga zu Hause kein Spiel mehr verloren. Am Samstag um 20 Uhr wird die Heimstärke der „Saarbrücker Löwen“ allerdings auf eine harte Probe gestellt. Dann empfängt die HSG mit dem HC Dillingen/Diefflen einen der Meisterschaftsanwärter in der Rastbachtalhalle. Dillingen hat sich zur laufenden Runde unter anderem mit den Oberliga-Spielern Fabian Wecker (HSG Völklingen) und Rouven Louis (HSV Merzig-Hilbringen) verstärkt. Die Mannschaft von Trainer Patrick Grabenstätter verlor zwar zum Saisonauftakt gegen die HG Saarlouis II – gewann seitdem aber jede Partie.

„Wir können nur über eine starke Abwehr gewinnen. Da müssen wir uns steigern. 110 Gegentore in den ersten vier Spielen sind zu viele“, sagt Saarbrückens Trainer Andreas Birk. Er fordert: „Wir dürfen Dillingen keine einfachen Tore erlauben. Wir müssen dorthin gehen, wo es weh tut und den Gegner um jeden einzelnen Treffer kämpfen lassen.“ Mit dem ausgeglichenen Saisonstart seiner Mannschaft ist Birk nicht unzufrieden. Die HSG gewann ihre beiden Heimspiele gegen die VTZ Saarpfalz II und die SGH St. Ingbert. Auswärts kassierte Saarbrücken bei der HG Saarlouis und zuletzt beim TuS Brotdorf Niederlagen. „Gegen eine Topmannschaft wie Saarlouis war für uns auswärts nichts zu holen. Da bekamen wir die Grenzen aufgezeigt. In Brotdorf haben uns fünf Spieler gefehlt. Unter diesen Umständen haben wir uns ordentlich präsentiert“, sagt Birk.

Abgesehen von Kapitän Daniel Konrad (Kreuzbandriss) kann er gegen Dillingen wieder auf den kompletten Kader zurückgreifen. Auch von den Rängen kann die HSG wieder auf volle Unterstützung zählen. Wegen Reparaturen an der Tribüne der Rastbachtalhalle konnten die HSG-Zuschauer ihre Mannschaft zuletzt nur vom Stehplatzbereich anfeuern. Am Samstagabend wird zumindest ein Teil der Tribüne wieder geöffnet sein. „Es wäre schön, wenn die Halle ein Hexenkessel wird, der die Jungs zum Sieg treibt“, hofft Birk.