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Handball: Saarbrücken spielt gegen Dudweiler-Fischbach

Handball : Kribbeln vor dem Derby ist der Auftakt zum Aufstiegs-Endspurt

„Es ist kein Zufall, dass wir stehen, wo wir stehen. Trotz der Verletzten“, sagt Andreas Birk, Trainer des Handball-Saarlandligisten HSG TVA/ATSV Saarbrücken. Ihm fehlen seit Wochen fünf Stammspieler.

Dennoch haben es die Saarbrücker in den verbleibenden vier Saisonspielen selbst in der Hand, sich den Titel und damit Aufstieg zu sichern. Die HSG liegt einen Zähler hinter dem punktgleichen Spitzenduo HC Dillingen/Diefflen und HSV Merzig/Hilbringen – und spielt noch gegen beide. „Wir haben jetzt vier geile Spiele“, sagt Birk.

An diesem Samstag, 23. März, erwarten die Saarbrücker um 20 Uhr in der Rastbachtalhalle den Tabellenneunten HSG Dudweiler-Fischbach zum Derby. Danach geht’s zum Tabellenvierten HSG DJK Nordsaar, bevor die Spiele gegen Merzig/Hilbringen und bei Dillingen/Diefflen anstehen. „Das Gerede um die Meisterschaft will ich garnicht erst aufkommen lassen. Soll nur keiner in der Kabine mit dem Gelaber anfangen“, erklärt Birk: „Wir müssen jedes Spiel einzeln betrachten – dann machen wir nach dem letzten einen Strich drunter und schauen, wo wir rausgekommen sind.“ Er warnt vor dem Derby: „Dudweiler-Fischbach hat den Klassenverbleib sicher und kann deshalb befreit aufspielen.“

Birks Gegenüber Christian Mühler sagt: „Für ein Derby braucht es keine besondere Motivation. Das sind spezielle Spiele. Die Zuschauer geben Vollgas. Da spürst du schon beim Aufwärmen ein Kribbeln.“ Dudweiler-Fischbachs Trainer erklärt: „Mit Andreas Birk habe ich zusammen gespielt. Wir sind befreundet und tauschen uns regelmäßig aus. Aber im Derby ruht das alles.“