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Hallengebühr
Hallengebühr steigt erst ab April

Damit Kinder auch weiter kicken können, will die Stadt die Jugendförderung erhöhen. 
Damit Kinder auch weiter kicken können, will die Stadt die Jugendförderung erhöhen.  FOTO: Andreas Schlichter
Saarbrücken. Die Stadtverwaltung plant, die Hallenentgelte erst ab Sonntag, 1. April, anzupassen und die Unterstützung der Jugendarbeit in den Sportvereinen 2018 um 15 Prozent und im Folgejahr um weitere fünf Prozent gegenüber 2017 zu erhöhen. Die Pläne hat sie im Ausschuss für Sport, öffentliche Einrichtungen und Gesundheit und im Finanz- und Liegenschaftsausschuss am Dienstag vorgestellt. Am Dienstag, 20. März, entscheidet der Stadtrat über die Pläne.

Die Stadtverwaltung plant, die Hallenentgelte erst ab Sonntag, 1. April, anzupassen und die Unterstützung der Jugendarbeit in den Sportvereinen 2018 um 15 Prozent und im Folgejahr um weitere fünf Prozent gegenüber 2017 zu erhöhen. Die Pläne hat sie im Ausschuss für Sport, öffentliche Einrichtungen und Gesundheit und im Finanz- und Liegenschaftsausschuss am Dienstag vorgestellt. Am Dienstag, 20. März, entscheidet der Stadtrat über die Pläne.


Die Stadtverwaltung hatte die Sportvereine zu Gesprächen eingeladen, um über die Anpassung der Entgeltordnung zu sprechen.  Dabei hat sich herausgestellt, dass es sowohl für die Vereine als auch für die Stadtverwaltung sinnvoll ist, die Entgeltanpassung auf Sonntag, 1. April, zu verschieben, da sie in der Regel quartalsmäßig abrechnen. Die Kostensteigerung für die Vereine beläuft sich 2018 zunächst auf acht Prozent und wird ab 2019 voll wirksam.

In den Gesprächen äußerten die Sportvereine den Wunsch, die städtische Unterstützung für die Jugendförderung zu überprüfen. Die Stadtverwaltung will daher 2018 die Zuschüsse erhöhen. Zu den jährlichen 87 420 Euro, mit denen die Stadt seit 2005 die Jugendarbeit der Sportvereine unterstützt, sollen somit 2018 rund 13 200 Euro hinzukommen. Hieraus resultiert beim derzeitigen Mitgliederstand eine Pro-Kopf-Förderung 2018 von 7,28 Euro pro Jugendlichen und 2019 von 7,60 Euro pro Jugendlichen.