Squash: Güdingen hofft auf den ersten Bundesliga-Heimsieg

Zwei Wochen nach ihrem ersten Bundesliga-Sieg peilen die Squash-Spieler des SC Güdingen auch den ersten Heimerfolg an. Der Aufsteiger empfängt an diesem Samstag, 14 Uhr, die Court-Hoppers Seligenstadt im heimischen Squash-Center Zweibrücken. Die Hessen sind mit nur drei Punkten aus elf Partien Schlusslicht der Bundesliga Süd. Sie liegen vier Zähler und einen Platz hinter den achtplatzierten Güdingern.

Auf dem Papier stehen die Chancen auf den nächsten SC-Erfolg demnach nicht schlecht. Allerdings müssen die Saarbrücker ihre Aufstellung deutlich ändern, weil die ausländischen Topspieler bei parallel laufenden Turnieren der Profi-Tour PSA im Einsatz sind. Daher wird der Kroate Fillip Madaric gegen Seligenstadt und im Gastspiel an diesem Sonntag um 14 Uhr beim Tabellensechsten Yellow Dot Maintal (zwölf Punkte) als Güdingens Nummer eins aufschlagen. Dahinter rückt Winterneuzugang Marcus Pfister auf Position zwei, Spielertrainer Nils Kempf und der Luxemburger Marc Thrill komplettieren das Quartett im Heimspiel.

Trotz der vielen Wechsel ist der SC-Vorsitzende Johannes Wessela optimistisch. Der erste Bundesliga-Sieg beim Königsbrunner SC (3:1) hat das Selbstvertrauen gestärkt, was sich auch in der Zielsetzung, die Wessela für den Doppelspieltag ausgibt, äußert: "Drei Punkte aus beiden Spielen sind unser Anspruch. Wir müssen zwar umstellen, aber davon sind nicht nur wir betroffen. Jetzt müssen eben die anderen Spieler beweisen, dass sie der Mannschaft helfen können." Mit einem Heimsieg gegen Seligenstadt würde Güdingen den Anschluss ans Tabellenmittelfeld herstellen und sich für das Hinspiel revanchieren, als es nach einem verlorenen Unentschieden nur zu einem Punkt reichte. Das erste Duell mit Maintal verlor der SC zu Hause mit 0:4.