Muss der SC Güdingen bis nach der Saison bangen?

Die erste Saison des SC Güdingen in der Squash-Bundesliga Süd geht zu Ende. Noch steht nicht fest, ob der Aufsteiger in der Liga bleibt. An diesem Wochenende stehen die letzten beiden Spiele an. Während am Sonntag um 14 Uhr beim Tabellenzweiten SI Stuttgart für den Vorletzten wohl nichts zu holen sein dürfte, rechnen sich die Güdinger im letzten Heimspiel morgen um 14 Uhr im Squash-Center Zweibrücken gegen die Squash Devils Stuttgart etwas aus. "Wenn es gut für uns läuft, ist ein Punkt drin", sagt der Vorsitzende Johannes Wessela. Güdingen will nicht vom sicheren vorletzten auf den letzten Tabellenplatz abrutschen - den belegen mit einem Punkt weniger die Court-Hoppers Seligenstadt. Denn es unklar, ob der letzte Platz den Abstieg bedeutet.

Meldeschluss für kommende Saison ist am 28. März. Laut Pasquale Ruzicka, Vorsitzender der Bundesliga, hat Seligenstadt noch nicht gemeldet. Beantragt der Club keine Lizenz, hätte Güdingen in jedem Fall die Klasse gehalten, Seligenstadt stünde als Absteiger fest. Sollten die Saarländer auf den letzten Platz abrutschen und Seligenstadt für kommende Runde melden, müsste Güdingen darauf hoffen, dass nur einer von zwei möglichen Aufsteigern tatsächlich in die Bundesliga Süd will, in der derzeit eine Mannschaft fehlt. Laut Ruzicka sieht es danach aus, dass nur ein Aufsteiger für die 1. Liga meldet.

Trotz allem sind die Planungen für das zweite Erstliga-Jahr in Gang. Mit Geoffrey Demont aus Seligenstadt hat Güdingen die 85 der Welt verpflichtet. Wessela sagt: "Wir wollen in zwei Jahren zu den besten deutschen Mannschaften gehören." Dafür müsse die Club-Struktur mitwachsen. Dazu gehöre die Gründung einer Perspektivmannschaft.

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