Krewel ist Saarlands bester Squasher

Die saarländischen Squasher haben ihre Landesmeister ausgespielt. In Güdingen waren dabei Simon Krewel vom Regionalligisten SRC Wiesental-St. Ingbert und Claudia Hennes vom SC St. Wendel die besten Saarländer.

Wie gewohnt trugen die Bundesländer Rheinland-Pfalz und Saarland ihre Squash-Landesmeisterschaften gemeinsam aus, allerdings in einer getrennten Wertung. In Saarbrücken-Güdingen gab es im Finale ein rheinland-pfälzisches Bruderduell. Dabei traf Jens Schoor (27) als aktuelle Nummer drei der deutschen und Nummer 62 der Weltrangliste auf seinen zwei Jahre jüngeren Bruder Carsten. Er wird national an Nummer fünf geführt und spielt zusammen mit seinem Bruder beim deutschen Mannschaftsmeister 2013, Black & White RC Worms.

Jens Schoor dominierte das Bruderduell schier nach Belieben und setzte sich mit 3:0 Sätzen (11:4, 11:6, 11:7) durch. Damit wurde er neuer rheinland-pfälzischer Meister. "Bei den Matches zwischen uns entscheidet meist die Tagesform. Ich bin vielleicht etwas fitter als Carsten, dafür hat er den schnelleren Antritt", meinte der Sieger. Und der unterlegene Carsten Schoor ergänzte: "Da wir meist genau wissen, was der andere für Bälle spielen will, gibt es in der Regel kurze und intensive Ballwechsel. Heute hatte mein Bruder das bessere Ende auf seiner Seite."

Bester Saarländer und damit auch neuer Landesmeister wurde Simon Krewel vom Regionalligisten SRC Wiesental-St. Ingbert. Er hatte im Halbfinale gegen Carsten Schoor trotz guter Leistung mit 1:3 den Kürzeren gezogen und unterlag dann im Spiel um Platz drei Anders Kroscky vom SC Germersheim mit 2:3. Krewel wird in der deutschen Rangliste aktuell an Position 40 geführt. "Im Halbfinale hat man gemerkt, dass Carsten Schoor nicht umsonst national die Nummer fünf ist, doch ich habe mich gut gewehrt", erklärte der neue Saarlandmeister.

Bei den Damen wurde Claudia Hennes vom SC St. Wendel neue saarländische Titelträgerin. Sie gewann ihre Matches gegen ihre Vereinskameradin Silke Thurat und Heike Britte (SC Saarbrücken-Heidenkopf). Insgesamt waren in Güdingen 55 Spieler aus Rheinland-Pfalz und dem Saarland vor Ort.