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SC Güdingen startet in die Saison: Der erste Bundesliga-Heimsieg soll her

SC Güdingen startet in die Saison : Der erste Bundesliga-Heimsieg soll her

Der SC Güdingen startet in seine zweite Saison in der Squash-Bundesliga. Vergangene Runde gab’s nur einen Sieg. Diesmal soll mindestens Platz vier her.

Am morgigen Samstag startet der SC Güdingen mit einem Heimspiel in seine zweite Saison in der Squash-Bundesliga Süd. Die Squash Devils Stuttgart sind um 14 Uhr zu Gast im Squash-Center Zweibrücken, wo die Saarländer   ihre Heimspiele austragen. Die Hoffnung ist groß, dass es zu Beginn der zweiten Spielzeit im Oberhaus eine Premiere gibt. „Wir wollen endlich unseren ersten Bundesliga-Heimsieg“, sagt Johannes Wessela. Der Mannschaftsmanager der Güdinger hat in seiner Funktion alles getan, damit es für den SC erfreulicher läuft als in der ersten Bundesliga-Saison. Personell wie strukturell sei viel passiert, sagt Wessela. Die Ansprüche liegen deutlich höher.

Das Ergebnis aus der vergangenen Saison mit nur einem Sieg und vier verlorenen Unentschieden, was sieben Punkte aus 16 Spielen bedeutete, soll klar gesteigert werden. Dazu soll beitragen soll im Auftaktspiel morgen gegen den Vorjahresvierten Stuttgart, der 26 Punkte holte, Neuzugang Geoffrey Demont. Der 26 Jahre alte Franzose ist als Nummer 106 der Weltrangliste eine der Top-Verstärkungen beim SC Güdingen. Er wird morgen an Position eins spielen. Dahinter setzt der SC mit Bradley Masters auf den zweiten möglichen Ausländer. Der Engländer ist der jüngere Bruder von Joshua Masters, der als 54. der Weltrangliste der bestplatzierte Akteur ist, der in der kommenden Saison für die Güdinger aufschlagen wird.

Auf den hinteren Positionen spielen morgen mit Nils Kempf und Marcus Pfister die zwei obligatorischen deutschen Spieler. Beide taten sich im ersten Bundesliga-Jahr sehr schwer. Der aus Bayern stammende Pfister verlor sieben von acht Spielen. Der Zweibrücker Kempf gewann nur eine von 15 Partien.

„Wir haben im Vergleich zur Vorsaison viel dazugelernt, haben nicht nur personell, sondern auch strukturell alles so verbessert und verstärkt, dass es unser Anspruch sein muss, solche Partien auch mal für uns zu entscheiden“, sagt Wessela. Nach Rang acht unter neun Mannschaften, die mangels Aufstiegsinteresse alle erneut der Südstaffel angehören, peilt er diesmal einen Platz im „oberen Mittelfeld“ an: „Für mich wären das die Plätze drei und vier. Ich habe immer gesagt, dass wir das alles nicht nur machen, um auf den hinteren Plätzen rumzukrebsen.“

Favoriten sind aus Wesselas Sicht jene Clubs, die der Liga bereits vergangene Saison den Stempel aufdrückten: Black & White Worms, das alle 16 Partien gewann, und die 14 Mal siegreiche SI Stuttgart. „Alle anderen sind für uns machbar“, sagt Wessela, dem es gelungen ist, den Etat gegenüber der Vorsaison zu verdoppeln: „Wir liegen nun im Bereich eines hochwertigen Mittelklassewagens.“ Dadurch waren weitere Top-Verpflichtungen neben der von Demont möglich. So wird ab Januar mit Alexander Blach vom Auftaktgegner auch der lange gesuchte deutsche Spitzenspieler für Güdingen antreten. Der Bayer stand schon in den deutschen Top 15. Nach Beendigung seines Studiums greift er wieder an. Zudem spielt mit dem Spanier Edmon Lopez die Nummer 115 der Welt nach der Winterpause für Güdingen. Bis dahin sollen die sieben Punkte aus dem Vorjahr längst getoppt sein. Nach dem Heimauftakt morgen wartet am Sonntag um 14 Uhr die Aufgabe beim SC Monopol Frankfurt. „Frankfurt ist stärker als Stuttgart. Mein Traumergebnis wäre ein gewonnenes Unentschieden“, erklärt Wessela.