Steinmeier: Großer Bahnhof für den Bundespräsidenten

Steinmeier : Großer Bahnhof für den Bundespräsidenten

Roter Teppich und unzählige Selfies: Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier reiste zwei Tage lang durch das Saarland, um Land und Leute kennenzulernen – und ihre Sorgen.

Ministerin Anke Rehlinger nahm sich in Mettlach kurz Zeit, um dem Publikum zuzuwinken. . Foto: dpa/Arne Dedert
Bundespräsident  Steinmeier vor dem Saarland-Wappen. Foto: dpa/Arne Dedert
Bundespräsident Steinmeier, seine Frau Elke Büdenbender und Ministerpräsident Tobias Hans begutachteten das Geschirr von V & B. Foto: dpa/Oliver Dietze
Steinmeier fuhr in seiner Limousine vor dem Alten Turm des Abteigartens in Mettlach vorbei. Foto: dpa/Arne Dedert
Regierungschef Tobias Hans und  Landtagspräsident Stephan Toscani führten Elke Büdenbender und Frank-Walter Steinmeier durch den Landtag. Foto: dpa/Arne Dedert
Elke Büdenbender (rechts) im Gespräch mit Naida Gusenowa. Foto: dpa/Arne Dedert

Es waren keine normalen Tage im Saarland. Nicht für die Polizei. Nicht für die Politik und die Bürger. Und sicher nicht für die Menschen, die rote Teppiche ausrollen mussten. Sie waren am Dienstag und gestern im Dauer-Stress. Grund war der Antrittsbesuch von Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier. Der erste Mann im Staat und seine Frau Elke Büdenbender wollten möglichst viele Saarländer und ihre Heimat kennenlernen. Er besuchte deshalb den neuen Ministerpräsidenten Tobias Hans (CDU) in der Staatskanzlei, den Landtag, die Europäische Akademie Otzenhausen, den Keramik-Konzern Villeroy & Boch, die SZ – unter anderem. Überall hatte er dabei eine klare Botschaft  im Gepäck: Die Bürger müssen auf Demokratien aufpassen. Sie sei auch in Deutschland bedroht, denn das politische Klima sei „rauer“, der Ton „unversöhnlicher“ geworden. Seine Worte kamen an. Zumindest, wenn man die Zahl der Selfies mit Staatsoberhaupt Steinmeier beim Rundgang durch die Saarbrücker Innenstadt zum Maßstab nimmt.

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