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Massive Präsenz
Großaktion der Polizei in der Saarbrücker City

Die Polizei zeigt in der Nacht zum Samstag erneut massive Präsenz in der Saarbrücker Stadtmitte. (Symbolbild)
Die Polizei zeigt in der Nacht zum Samstag erneut massive Präsenz in der Saarbrücker Stadtmitte. (Symbolbild) FOTO: dpa-tmn / Christian Charisius
Saarbrücken . Mehr als 70 Einsatzkräfte bei Sonderkontrollen an Brennpunkten und im Umfeld von Szenelokalen. Von Michael Jungmann
Michael Jungmann

Die Polizei in der Landeshauptstadt greift durch und zeigt erneut massive Präsenz. Unter Einsatzleitung des Saarbrücker Polizeichefs Udo Schneider, Leiter der Inspektion St. Johann in der Karcher Straße, läuft an diesem Samstag von Mitternacht bis in die Morgenstunden eine groß angelegte Kontrollaktion in der City. Mehr als 70 Beamtinnen und Beamte der Inspektion, der operativen Einheit (OPE), der Bereitschaftspolizei und des Kriminaldienstes sind mit Personen- und Fahrzeugüberprüfungen im Stadtzentrum beschäftigt. Konkreter Anlass dazu sind Beschwerden und Sorgen von Passanten, die sich insbesondere am späten Abend in der Stadt nicht mehr sicher fühlen. Polizeichef Schneider: „Wir zeigen starke Präsenz und greifen durch.“ In den vergangenen Wochen fanden bereits wiederholt solche überraschende Aktionen an so genannten Brennpunkten statt. Dabei gab es auch mehrere vorläufige Festnahmen und diverse Sicherstellungen, etwa von Waffen und Drogen.


Schwerpunkte des aktuellen Einsatzes sind unter anderem die Bereiche um die Johanneskirche, am Rathaus, im Kaiserviertel zwischen Kaiser- und Bahnhofstraße sowie der Futterstraße und die Achse vom Hauptbahnhof bis zum St. Johanner Markt. Auch im Nauwieser Viertel sind gezielt Zivil- und uniformierte Fußstreifen unterwegs. Gleichzeitig laufen im Umfeld des Gustav-Regler-Platzes gezielte Verkehrskontrollen. Ziel ist es, insbesondere die jugendliche Klientel, die erst zu später Stunde anreist, auf möglichen Drogen- oder Alkoholmissbrauch hin zu überprüfen. Das besondere Augenmerk der Einsatzkräfte gilt Drogen und Waffen.

Die Einsatzkräfte haben zumindest zeitweise prominente Beobachter. Ministerpräsident Tobias Hans (CDU) und Innenminister Klaus Bouillon (CDU) schauen den Beamten bei ihrer Arbeit über die Schultern.