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Heusweiler Ringer trumpfen auf

Daniel Meiser vom AC Heusweiler (links) drückt hier den St. Ingberter Alexander Meier auf die Schultern. Daniel Meiser belegte in der Klasse bis 71 Kilogramm Rang drei. Foto: Fred Kiefer
Daniel Meiser vom AC Heusweiler (links) drückt hier den St. Ingberter Alexander Meier auf die Schultern. Daniel Meiser belegte in der Klasse bis 71 Kilogramm Rang drei. Foto: Fred Kiefer FOTO: Fred Kiefer
Gersweiler. Angesichts rückläufiger Teilnehmerzahlen bei den Landesmeisterschaften hat der Saarländische Ringer-Verband die Titelkämpfe der Männer in beiden Stilarten zusammengelegt. Das Turnier bot somit viele sehenswerte Kämpfe. Und auch drei Athleten vom ASV Hüttigweiler holten Gold. Fred Kiefer

Die Ringergemeinschaft (RG) Saarbrücken konnte als Ausrichter der offenen Saarlandmeisterschaften der Männer im freien und im griechisch-römischen Stil zumindest aus sportlicher Sicht zufrieden sein. Der Saarländische Ringer-Verband (SRV) muss sich dagegen weiter Gedanken machen, wie er wieder mehr Sportler aus dem Land zu den Meisterschaften anlocken kann. Insgesamt gingen vor Kurzem in Gersweiler 106 Ringer auf die Matten, wobei 73 aus saarländischen Vereinen kamen.

Im freien Stil traten 47 Teilnehmer an, davon 34 aus saarländischen Vereinen. Die übrigen 13 Sportler kamen aus anderen deutschen Landesverbänden und aus Frankreich. Von den 56 Ringern, die im klassischen Stil gemeldet hatten, kämpften 37 für saarländische Vereine. Zehn Franzosen stellten sich der deutschen Konkurrenz und gewannen dabei einmal Gold und je zwei Mal Silber und Bronze.

Die Zahlen zeigen, dass im Vergleich zu den Vorjahren nicht mehr saarländische Ringer an den Landesmeisterschaften teilnehmen. Dennoch haben die saarländischen Top-Ringer wie Konstantin Schneider, Mohammed Yeter, Urs Philipp von Tugginer oder Daniel Meiser im klassischen Bereich sowie die Freistilringer Nico Zarcone, Danny Hippchen, Andriy Shyyka oder Vladimir Petkov den sportlichen Wert des Turniers angehoben.

Die Ringer aus Frankreich, Nordrhein-Westfalen und Nordbaden sorgten ebenfalls für spannende Kämpfe. Auffällig war, dass der AC Heusweiler die Vereinswertung im freien Stil vor dem KSV Köllerbach und der RG Saarbrücken gewann. Im griechisch-römischen Stil landete er hinter Köllerbach und vor dem KV Riegelsberg auf Platz zwei. Den Erfolg verdankt der Zweitligist unter anderem den Neuzugängen Sebastian Janowski, Krasimir Krastanov und Dimitar Dimitrov, die jeweils den Titel holten. Dazu gewannen Peter Himbert die Goldmedaille, Niklas Bredy, Halef Cakmak, Vladimir Petkov und Sebastian Feld Silber sowie Steven Teumer und Daniel Meiser jeweils die Bronzemedaille.

Bei den namhaften saarländischen Ringern gab es Gold für Danny Hippchen, Mathias Schwarz und Till Bialek (alle ASV Hüttigweiler), Andriy Shyyka, Urs Philipp von Tugginer und Benedikt Haas (alle KSV Köllerbach), Konstantin Schneider (KSV St. Ingbert) sowie für den Riegelsberger Kevin Arend.

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