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Feuerwehr und Polizei müssen zu Brandstiftung in Saarbrücken-Gersweiler

Schwarze Rauchsäule über Gersweiler : Feuerwehr verhindert Waldbrand nach Brandstiftung

Die Feuerwehr wird zu einem Waldbrand gerufen. Am Einsatzort stellt sich heraus, dass in einer Schrebergarten-Anlage ein Wohnwagen sowie ein Zaun in Flammen stehen. Die Polizei geht von Brandstiftung aus.

Die schwarze Rauchsäule über dem Wald in Saarbrücken-Gersweiler ist weithin sichtbar. Anwohner wählen um 18.46 Uhr den Notruf. Sie melden einen Waldbrand. Die Freiwillige Feuerwehr Gersweiler und die Berufsfeuerwehr Saarbrücken rücken mit fünf Fahrzeugen und 25 Einsatzkräften zum Einsatzort zwischen dem Waldweg Willerbach und der Straße Am Hasenbühl aus. Vor Ort stellt sich heraus, dass es in einer alten und nach Angaben der Polizei nicht mehr wirklich genutzten Schrebergarten-Anlage an zwei Stellen brennt.

Unmittelbar am Waldrand brennt am Weg ein Teil eines Gartenzauns. Die Wehrleute können die Flammen mit einer Kübelspritze löschen. Etwa 150 Meter hat ein Feuer jedoch einen alten Wohnwagen zerstört – was zu der schwarzen Rauchwolke führte. Der Wohnwagen ist nach Angaben der Feuerwehr bei deren Eintreffen bereits komplett niedergebrannt.

Durch den schnellen Einsatz von Wasser und Schaum können die Feuerwehrleute das Übergreifen der Flammen auf ein neben dem Wohnwagen stehendes Gartenhaus sowie auf den angrenzenden Wald verhindern.

Die Ermittlungen der Polizei dauern noch an. Sie geht von Brandstiftung aus. Man habe Glück gehabt, dass kein Waldbrand entstanden sei. Sowohl die Feuerwehr als auch die Polizei weisen erneut auf die stark erhöhte Waldbrandgefahr hin, die aufgrund der Trockenheit in den vergangenen Wochen besteht.