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| 20:37 Uhr

Jugendamt
Förderung für Demokratie-Projekte

Saarbrücken. Das Jugendamt des Regionalverbandes Saarbrücken beteiligt sich bereits im vierten Jahr am Bundesförderprogramm „Demokratie leben!“. Bisher wurden über 70 Projekte gefördert. Für 2018 stehen 69 000 Euro für soziale, kulturelle oder auch sportliche Themen zur Verfügung. Ab sofort können freie Träger und Vereine und Menschen, die sich für eine lebendige Demokratie einsetzen wollen, Zuschüsse aus diesem Programm beantragen. Da die Stadt Saarbrücken selbst am Bundesprogramm teilnimmt, sollten die beim Regionalverband eingereichten Projekte und Veranstaltungen die neun Städte und Gemeinden im Umland in den Fokus rücken, also den Raum Völklingen, das Sulzbach- sowie das Köllertal, meldet der Regionalverband.

Insgesamt vier Förderschwerpunkte wurden entwickelt: Im Schwerpunkt „Es ist normal, verschieden zu sein!“ werden Projekte gefördert, die sich mit der Erweiterung der Handlungskompetenz und der Stärkung von Einzelpersonen beschäftigen. „Jung und aktiv!“ ist der Titel des zweiten Schwerpunktes. Hier sollen das Thema „Beteiligung“ als offene Bildungsangebote aufgegriffen und der Begriff Demokratie mit Leben gefüllt werden. Der dritte Schwerpunkt „Alle machen mit!“ fördert Projekte, die sich dafür einsetzen, dass alle Menschen am gesellschaftlichen Leben teilhaben können. Viertens werden unter dem Motto „Menschenfeindlichkeit? Ohne mich!“ Projekte gefördert, die der Stärkung der Zivilgesellschaft im Umgang mit Extremismus und Menschenfeindlichkeit dienen. Das Jugendamt ziele besonders darauf ab, Jugendliche für eine Mitwirkung im Programm „Demokratie leben!“ zu gewinnen. Im Jahr 2017 wurden insgesamt rund 800 Jugendliche durch geförderte Demokratie-Projekte erreicht.

Gefördert werden zwei Arten von Projekten: sowohl auf Nachhaltigkeit angelegte Projekte, die lokale Strukturen und Netzwerke aktivieren, Forschungsprojekte oder Materialentwicklung als auch Aktionstage und themenbezogene Veranstaltungen wie beispielsweise Workshops, Weiterbildungen, Kultur- und Medienprojekte.

Ende der Antragsfrist ist der 17. Januar. Die entsprechenden Formulare sowie weitere Informationen können von der Internetseite des Regionalverbandes heruntergeladen werden.

Infos bei Tatjana Brauer, Tel. (0681) 506 51 39, E-Mail: tatjana.brauer@rvsbr.de, oder Pia Meiers-Heisel, Tel. (06 81) 506 51 38, pia.meiers-heisel@rvbsr.de