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Umweltpolitik
Filmvorführung und Diskussion zur Umweltpolitik

Saarbrücken. Das Netzwerk Entwicklungspolitik im Saarland (NES) führt am Samstag, 24. November, um 15 Uhr beim Solidaritätsbasar im VHS-Zentrum am Schloss  den Film „Count-Down am Xingu“ vor. Es handelt sich um eine Kurzversion in deutscher Sprache. red

Dabei geht es um Blicke hinter die Kulissen beim Bau des Mega-Staudamms Belo-Monte am Amazonas. Anschließend diskutiert ab 16 Uhr im Friedenscafé des Solidaritätsbasars der Regisseur und Drehbuchautor des Films, Martin Kessler mit dem SPD-Politiker Jo Leinen, Mitglied des Europäischen Parlaments.


Der Dokumentarfilm handelt vom Bau des drittgrößten Staudamms der Welt, dem größten Bauprojekt Brasiliens, das mehr als  zehn Milliarden Euro gekostet haben soll. Korruptionsskandale, Umweltzerstörung, der Staudamm-Wahn multinationaler Konzerne und Rechteverletzungen an der indigenen Bevölkerung hätten dieses Mega-Projekt ausgezeichnet, schreiben die Veranstalter. Für den Staudamm seien viele Hektar Urwald vernichtet, 40 000 Menschen zwangsumgesiedelt worden. Eine Geschichte, die für weitere ähnliche Vorhaben weltweit stehe, heißt es weiter. In der anschließenden Diskussion werden unter anderem die Auswirkungen der jüngsten Präsidentenwahl in Brasilien angesprochen.