SZ-Leserin sauer: Transall der Bundeswehr flog sehr niedrig

Fechingen · Von einem "gefährlichen Flugmanöver" zwischen Häusern hat uns eine SZ-Leserin aus Fechingen berichtet. Ein Flugzeug der Bundeswehr habe am Dienstag, 6. Oktober, im Wohngebiet Nachtweide ein Manöver geflogen.

"Das Flugzeug flog auf sehr niedriger Höhe und umkreiste dabei dreimal den Wohnkomplex". Es sei sogar zwischen zwei Hochhäusern durchgeflogen, teilte die aufgebrachte Leserin mit. Schon öfter habe es Flugübungen der Bundeswehr im Wohngebiet Nachtweide gegeben, jedoch nie in solch niedriger Höhe und mit dieser Art von "riskantem Manöver", erklärte die Augenzeugin.

Auf SZ-Anfrage teilte die Bundeswehr nun mit, dass eine Transall-Maschine den Stadtteil Fechingen zweimal direkt überflogen habe. Die Flughöhe lag zwischen 180 und 265 Meter, die Geschwindigkeit bei 220 Stundenkilometer, teilt die Bundeswehr weiter mit. "Die subjektiv wahrgenommene niedrige Flughöhe ist darin begründet, dass sich das Luftfahrzeug nach dem Start noch im Steigflug befand."

Aufgrund der Radardaten könne die Bundeswehr aber nicht bestätigen, dass das Flugzeug zwischen zwei Wohnhäusern geflogen sei, teilte ein Sprecher mit.

"Dieses Flugmanöver ist nicht bundeswehrspezifisch, sondern ein allgemeines Verfahren, das auch von zivilen Flugzeugen angewandt wird. Ein Verstoß gegen flugbetriebliche Vorschriften konnte nicht festgestellt werden."

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