Jubiläum : Ortsvereine feiern 50 Jahre Zusammenarbeit

Die Arbeitsgemeinschaft der Fechinger Ortsvereine (Arge) hat  ihr 50-jähriges Bestehen mit einem Dorfgemeinschaftsabend in der Festhalle am Fechinger Schwimmbad gefeiert. In der gut besuchten Halle freuten sich die Gäste über Beiträge der Fechinger Musikanten, des Chors der Don-Bosco-Schule, der Jugendband der Kulturgemeinschaft Fechingen, des Turnvereins der Freiwilligen Feuerwehr und der Schautanzgruppe Sciroccos.

Arge-Vorsitzender  Fred Breit begrüßte unter anderem Finanzminister Peter Strobel, Oberbürgermeisterin Charlotte Britz und Bezirksbürgermeiser Daniel Bollig.

Mit einem Brief hatte Gotthold Krauth, damals Vorsitzender des Fußballvereins Fechingen im Februar 1969 zu einem Treffen der Vereinsvertreter zwecks Verbesserung der Zusammenarbeit der Ortsvereine eingeladen. So fing die Geschichte der Arge Fechingen vor 50 Jahren an.
Feuerwehr, Fußballverein, Männergesangverein und Turnverein waren wenig später bei der ersten Sitzung dabei, es folgten regelmäßige Treffen. 1977 war die erste große Aufgabe für die Arge, es galt das 1200-jährige Bestehen des Gänsegretelstadtteils würdig zu feiern. Im Zwei-Jahresrhythmus organisierte die Arge anschließend Dorffeste, 1979 enthüllten sie dazu den Gedenkstein zur 1200-Jahr-Feier. Zwei Jahre später freute sich der damalige Vorsitzende Ernst Schmerler über die Grundsteinlegung für den Gänsegretelbrunnen. Über die Jahre hat die Arge sich dem Gedenken an die  Fechinger Geschichte gewidmet, einem Steckenpferd Schmerlers, in dessen Fußstapfen Günter Nieser nach Schmerlers Tod getreten ist. Zunächst mit 20 Ausgaben des Dorfkalenders, zuletzt mit historischen Broschüren.

In den vergangenen Jahren hat sich die Arge für den Erhalt von Hofgartenbrücke und Schwimmbad engagiert.
Seit 2017 informiert die Arge mit einem von der Kulturgemeinschaft initiierten Infoblatt über das Geschehen im Stadtteil. Diese über Anzeigen finanzierte „Fechinger Info“ wird viermal im Jahr kostenlos an die Haushalte Im Ort verteilt.