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Evimus 2021, Festival für elektroakustische und visuelle Musik

Festival Evimus 2021 findet vom 5. bis 7. November statt : Evimus: Musik, die man hören und sehen kann

Diese Musik ist für manche Ohren ungewohnt. Aber wer sich beim Festival Evimus darauf einlässt, macht neue Hör-Erfahrungen und erlebt sogar Musik, die man sehen kann.

Wer sich gern auf Neues einlässt, Ohren und Augen offen, könnte vom 5. bis 7. November im KuBa - Kulturzentrum am Eurobahnhof manch Spannendes erleben. Hier findet nämlich die bereits achte Ausgabe von „Evimus“, den Saarbrücker Tagen für elektroakustishe und visuelle Musik, statt.

Präsentiert wird ein dreitägiges Programm mit insgesamt fünf Konzerten. Werke regionaler sowie internationaler Komponistinnen und Komponisten in Zusammenarbeit mit diversen Ensembles sowie Videokünstler und Klangkünstlerinnen kann man an diesen Tagen erleben.

„Neue“ elektroakustische Musik hat in der deutschen Kulturszene bis heute eine Außenseiterposition inne. Und auch im Saarland fehlte Musikerinnen und Musikern lange Zeit eine Plattform für den Austausch mit andern (über)regionalen Künstlern sowie mit einem Publikum, das sich auf neue, ihm unbekannte Klangerfahrungen einlassen möchte.

Deshalb organisierten der in Saarbrücken lebende Komponist Daniel Osorio und seine Mistreiterinnen und Mitstreiter 2014 die erste Ausgabe des Evimus-Festivals. Sie bot jungen Kulturschaffenden die Möglichkeit, sich und ihre Werke zu präsentieren und zog ein buntgemischtes Publikum an, das sich vorurteilslos an elektroakustische Musik und neue audiovisuelle Kunstformate heranwagte.

„In den letzten Jahren ist das Festival stetig gewachsen und gut besucht, verspricht es doch die Möglichkeit, neue musikalische Welten für sich zu entdecken“, schreibt Daniel Osorio in der Ankündigung für sein nunmehr achtes Festival.

„Die Saarbrücker Tage für elektroakustische und visuelle Musik wollen die Schranken der Vorurteile gegenüber Neuer Musik durchbrechen und dem Publikum zu einem Musikverständnis verhelfen, das weiter reicht als jenes, welches die Musikindustrie diktiert“, erklärt er. Künstlerinnen und Künstler aus der freien Szene treffen dazu auf Kollegen aus dem traditionellen, akademischen Umfeld. Gerade das Saarland biete sich als Grenzregion zu Frankreich und Luxemburg als grenzüberschreitender Kooperationsraum an, finden die Veranstalter.

Das langfristige Ziel des Festivals ist das Schaffen eines neuen Zentrums und internationalen Treffpunktes für aktuelle, experimentelle Musik – mitten im Saarland.