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Frühling
Es grünt so grün in Saarbrücken

In Saarbrücken blühen die Blumen in voller Pracht. Die Vorbereitungen dafür liefen bereits seit Herbst.
In Saarbrücken blühen die Blumen in voller Pracht. Die Vorbereitungen dafür liefen bereits seit Herbst. FOTO: BeckerBredel
Saarbrücken. Gänseblümchen, Primeln, Hyazinthen – überall in der Stadt blühen die Blumen. Von Andreas Lang

Pünktlich zum ersten wonnigen Wochenende ist Saarbrücken aufgeblüht. Egal, ob im Deutsch-Französischen Garten, von vielen noch liebevoll als „unsere Gartenschau“ bezeichnet, in den Parks, und sogar auf den Friedhöfen bilden Zigtausend Pflanzen größere und kleinere farbenfrohe Blütenmeere.


Sogar Brückengeländer und Laternenmasten sind nicht vor Blumenschmuck sicher. Was die Stadt, allen voran die Mitarbeiter des städtischen Grünamts, dazu schon vor Wochen und Monaten geleistet hat, trug Robert Mertes von der Stadt-Pressestelle im Auftrag der Saarbrücker Zeitung zusammen.

Das Erstaunliche: Übers Jahr sind es in der Stadtmitte und in den Stadtteilen sogar Hunderttausende von Pflanzen, und manche der Vorarbeiten haben sich bereits vergangenen Herbst abgespielt. „Im Frühling überprüfen die Mitarbeiter des Amtes für Stadtgrün und Friedhöfe Bänke, Papierkörbe, auch Wege, Treppen oder Geländer und bessern sie gegebenenfalls aus oder reinigen sie. Auf den Kinderspielplätzen bereiten sie den Sand auf und frischen Fallschutzflächen unter den Spielgeräten auf“, erläutert Robert Mertes.

Auch Ersatzpflanzungen von Bäumen und Sträuchern fänden jetzt statt. „In den Staudenbeeten muss gründlich gejätet werden, damit sich die Staudenpflanzen, wie beispielsweise die Funkien am Wolfgang-Staudte-Platz gut entwickeln können“, hat Mertes herausgefunden.

Am Staden und in den Sportanlagen führen Gärtner auf den Rasenflächen erste Mäharbeiten durch. Damit es auch in der Innenstadt blüht, pflanzen die städtischen Mitarbeiter im Frühling rund 100 000 Frühjahrsblüher. Seit Anfang März sind sie dabei, wie jedes Jahr Stiefmütterchen, Gänseblümchen, Primeln, Vergissmeinnicht und vorgezogene Zwiebelgewächse wie Hyazinthen, Narzissen und Tulpen in Tröge und Beete zum Beispiel in der Bahnhofstraße, vor dem Rathaus St. Johann, im Deutsch-Französischen Garten und in den einzelnen Stadtteilen zu pflanzen.



In der Regel nach den Eisheiligen, wenn keine kalten Nächte mehr zu erwarten sind, pflanzen die städtischen Gärtnerinnen und Gärtner den Sommerflor. Dann blühen rund 200 000 Petunien, Geranien, Salvien, Margeriten, Studentenblumen und viele andere Blumensorten in Saarbrücken, so auch in Blumenampeln an den Brücken, die in jedem Jahr große Aufmerksamkeit auf sich ziehen, aber auch vor dem Rathaus St. Johann, dem Hauptbahnhof oder am Burbacher Markt.

Mertes abschließend: „Die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter des Amtes für Stadtgrün und Friedhöfe haben bereits im Herbst letzten Jahres mit den Vorbereitungen für die Blumenpracht begonnen. Sie haben Pflanz- und Farbkonzepte erstellt, Blumenzwiebeln gesetzt und in der städtischen Gärtnerei die Pflanzen produziert.“