Volkstrauertag : Saarbrücker gedenken der Opfer des Krieges

Die CDU Rotenbühl gedenkt am Volkstrauertag, Sonntag, 18. November, um 11 am Gedenkstein hinter dem Seniorenstift „Am Steinhübel“ der Opfer des Krieges. Wie schon seit vielen Jahren schauen die Christdemokraten dabei auf die Geschichte und das Schicksal der Saarbrücker Schüler zurück, die im August 1944 als Flakhelfer an dieser Stelle bei einem Angriff ums Leben kamen.

Der Ortsverband nutzt die Gedenkveranstaltung aber auch, um an alle Opfer des verbrecherischen Regimes des Nationalsozialismus und der Kriege und Verfolgungen in der Welt zu erinnern.

In Bübingen versammeln sich am Volkstrauertag nach der ökumenischen Hubertusmesse in der katholischen Kirche St. Katharina die Bübinger Verbände, Vereine und Parteien sowie interessierte Bürgerinnen und Bürger gegen 10.45 Uhr am Ehrenmal auf dem Bübinger Friedhof. Dort soll der Opfer von Krieg und Gewalt gedacht und zum Frieden auch in der Gegenwart gemahnt werden.

Die Ansprache zum Volkstrauertag wird Bezirksbürgermeister Daniel Bollig halten. Im Anschluss an das Totengedenken werden während der Ehrenwache der Freiwilligen Feuerwehr Bübingen der VdK sowie Bündnis 90/Die Grünen einen Kranz niederlegen. Nach der Veranstaltung besteht im Sitzungssaal der Feuerwehr die Möglichkeit zum Gedankenaustausch.

Auch in Ensheim gibt es am Sonntag, 18. November, eine Gedenkfeier. Die Freunde der Brunnen im Ensheimer Tal laden anlässlich des Volkstrauertages um 15 Uhr zu einem stillen Gedenken an das Ende des 2. Weltkrieges und an die im Tal gefallenen 56 Soldaten auf den Ehrenfriedhof auf dem Triebenberg im Ensheimer Tal.

Bezirksbürgermeister Daniel Bollig wird auch hier die Ansprache halten. Nach der Gedenkfeier werden die Teilnehmer in die historische Brunnenstube eingeladen.

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