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Eltern stören sich an andauernder Baustelle vor Ensheimer Schule

Ensheim. Die Stadt Saarbrücken hat die Herbstferien dazu genutzt, eine Baustelle bei der Grundschule Ensheim zu starten. Doch die Arbeiten ziehen sich bis jetzt, Eltern, die ihre Kinder zur Schule bringen, zeigen dafür wenig Verständnis. Andreas Lang

Ferien sind ein guter Zeitpunkt, im Umfeld von Schulen Baustellen abzuwickeln. Deshalb legen die Schulträger Landeshauptstadt und Regionalverband solche Maßnahmen gerne in diese Zeit. So auch in diesem Herbst, als an der Ensheimer Grundschule eine Außenbaustelle begonnen wurde. Die Eltern wurden rechtzeitig informiert, wie SZ-Leserreporterin Birgit Lanigra berichtet. Damit sei auch mitgeteilt worden, dass die Baustelle über die Ferien hinaus bestehen könnte und die Schüler noch über den Marktweg gehen müssten. Ansonsten könnten alle Schüler sowie Kitakinder einen Weg nutzen, auf dem sie keinen Autos begegnen. Langira: "Dafür hat wirklich jeder Verständnis, nun sind die Ferien schon lange vorbei. Die Baustelle wurde nur bis zur Schule beendet, der Rest ruht seit Wochen." Alle Schulkinder sowie Kitakinder müssten nun an der Straße entlang. Als Betroffene berichtet sie: "Ich betreue täglich meine Enkel in der Kettelerstraße. Meine Schulkinder gehen jetzt morgens an dem Bauzaun vorbei über die Wiese damit sie nicht wesentlich länger laufen müssen und nicht an der Straße vorbei."



Wie bei allen Saarbrücker Grundschulen ist die Stadt Schulträger und plant und vergibt damit auch die Aufträge für Bauarbeiten. Stadtpressesprecher Thomas Blug schildert die Situation aus Sicht der Verwaltung: "An der Grundschule in Ensheim hat in den Herbstferien die Sanierung des Zufahrtwegs begonnen. Die Maßnahme wurde vorher mit der Schulleitung abgestimmt." Der obere Zugang vom Marktweg aus, das erste Teilstück, sei wie geplant nach den Ferien fertig geworden, so dass dieser Weg wieder genutzt werden kann. Die Kinder hätten jederzeit Zugang zur Grundschule, sowohl von oben, vom Marktweg aus, als auch von unten: "Zurzeit über die Wiese hinter der Turnhalle." Blug weiter: "Die Baustelle war vom 10. Oktober bis zum 7. November täglich besetzt, auch samstags. Seit dem 8. November wurden die Arbeiten im zweiten Teilstück im Bereich der Turnhalle tageweise unterbrochen, da die Isolierung an der Turnhalle saniert werden muss, bevor die Treppe erneuert werden kann." Blug hat erfahren: "Bei Frost oder starkem Regen können diese Arbeiten nicht ausgeführt werden." Ein Ende der Baumaßnahme sei aber in Sicht. In etwa anderthalb Wochen sei sie beendet.

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