Auf dem Halberg : Viertes Ensemblekonzert bietet „Beethoven in B“

Beim vierten Ensemblekonzert am Mittwoch, 18. März, 20 Uhr, im Großen Sendesaal auf dem Halberg stellen vier Streicher der Deutschen Radio Philharmonie ein frühes und ein spätes Beethoven-Streichquartett einander gegenüber: das B-Dur-Quartett aus der frühen Sammlung op.

18 und das – ebenfalls in B-Dur stehende – Quartett op. 130, das Beethoven ursprünglich mit der monumentalen „Großen Fuge“ op. 133 abschloss. Nach vielen heftigen Reaktionen seiner Zeitgenossen ersetzte Beethoven das herbe Fugen-Finale durch ein gefälligeres und veröffentlichte die „Große Fuge“ separat. Das Ensemble Xiangzi Cao und Helmut Winkel (Violine), Benjamin Rivinius (Viola) und Mario Blaumer (Violoncello) – hat sich für die frühe kompromisslose Fassung des Quartetts op. 130 mit Großer Fuge entschieden.  Im Großen Sendesaal gibt es um 19.15 Uhr eine Konzerteinführung geben mit SR 2-Moderator Roland Kunz sowie beteiligten Musikern und dem Komponisten Arnulf Herrmann. Die Direktübertragung auf SR 2 KulturRadio beginnt um 20.04 Uhr.
Karten sind im Vorverkauf und an der Abendkasse erhältlich. Sie kosten acht Euro, ermäßigt vier Euro.