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Fahndungserfolg
Nach Aldi-Einbruch in Saarbrücken: Polizei fasst Mann in Kopenhagen

Nach Einbruch bei Aldi in Saarbrücken: Festnahme in Dänemark (Symbolbild).
Nach Einbruch bei Aldi in Saarbrücken: Festnahme in Dänemark (Symbolbild). FOTO: dpa / Federico Gambarini
Saarbrücken. Bei einer Verkehrskontrolle geht 43-Jähriger dänischen Ermittlern ins Netz. Von Matthias Zimmermann
Matthias Zimmermann

Fahndungserfolg in Dänemark nach Einbruch bei Aldi in Saarbrücken: Die Polizei hat einen Mann gefasst, dem sie vorwerfen, an der Tat beteiligt gewesen zu sein.


Der spektakuläre Fall, der knapp ein Jahr zurückliegt, ereignete sich in der Jakobstraße. Am 22. Oktober 2017 durchbrachen Einbrecher nach Feierabend eine Front des Gebäudes. Sie wollten offensichtlich an den Tresor dahinter gelangen. Den entdeckten sie auch und machten sich an ihm zu schaffen. Aber es gelang ihnen nicht, ihn zu knacken, und mussten ohne Beute von dannen ziehen.

Der nun in der dänischen Hauptstadt Festgenommene soll dieser Bande angehören, deren übrigen Mitglieder bislang unbekannt sind. Er war nach Angaben von Saarpolizeisprecher Georg Himbert mit europäischen Haftbefehl gesucht worden. Der 43-Jährige war bereits bei einer Kontrolle am 17. August aufgeflogen. An diesem Donnerstag (11. Oktober) kam er in Frankfurt an, von wo er bald nach Saarbrücken zur Untersuchungshaft ins Gefängnis gebracht werden soll. Der Mann mit Saarbrücker Wohnsitz sei „wegen ähnlich gelagerter Delikte“ der Polizei bereits aufgefallen, sagt Himbert.



Einbrüche in Aldi-Geschäfte, bei denen die Täter wie in Saarbrücken vorgingen, ereigneten sich im Oktober und November 2017 gleich zweimal in der selben Filiale in der St. Ingberter Dudweilerstraße. Auch hier gingen die Einbrecher leer aus. Ein Zusammenhang zu dem Fall in der Landeshauptstadt sei bislang nicht ersichtlich, wird jedoch nicht ausgeschlossen. Himbert: „Was nicht ist, kann ja noch werden.“