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Echelmeyerpark: Ein Taschentuchbaum als Zeichen des Dankes

Echelmeyerpark : Ein Taschentuchbaum als Zeichen des Dankes

Der Saarbrücker Echelmeyerpark hat Zuwachs bekommen: ein neuer Taschentuchbaum steht seit Freitag in dem Park an der St. Michaels Kirche in St. Johann. Gepflanzt wurde er von Bürgermeister Ralf Latz gemeinsam mit den Studierenden Carolina Goberna Caride aus Spanien und Nijat Mammadbayli aus Aserbaidschan als Zeichen des Dankes für die Menschen in Deutschland für die Solidarität bei der Aufnahme der Flüchtlinge.

Die beiden Studierenden beschäftigen sich im Rahmen ihres Jura­studiums an der Saarbrücker Universität mit europäischem und internationalem Recht und sind Anfang Juni mit ihrem Wunsch einer Baumpflanzung an die Stadt herangetreten.

„Bäume sind ein Symbol für Leben, Zukunft und ein Teil der Natur. Aus diesem Grund sehen wir einen Baum als passendes Objekt für unser Ziel“, lautete die Begründung der beiden. Die Saarbrücker Oberbürgermeisterin Charlotte Britz zeigte sich beeindruckt von der Initiative und sagte ihre Unterstützung zu. Dabei entschied man sich bewusst für eine nicht einheimische Baumart, den Taschentuchbaum.

Um die Finanzierung des Baumes, 500 Euro, haben sich die Studierenden selbst gekümmert und im Verein Junge Europäische Föderalisten im Saarland (JEF) einen Sponsor gefunden. „Wir sind froh und stolz, dass knapp 150 Nationen in unserer Stadt wohnen“, erklärte der Saarbrücker Bürgermeister Ralf Latz.  „Wir können sagen, dass wir eine bunte Stadt sind.“ Wenn dann noch ein Baum als Zeichen für Solidarität von jungen Leuten gepflanzt wird, mache ihn das glücklich, sagte Latz.