Ein langer, weiter Lebensweg „Ich habe gekämpft, und viele haben geholfen“

Saarbrücken · Dima Alrefai ist aus Syrien geflohen, mit einem Diplom in der Tasche und dem unbedingten Wunsch, Kunst zu vermitteln. In Saarbrücken scheint sie jetzt am Ziel zu sein.

 Dima Alrefais Abschluss als Kunstpädagogin wurde in Deutschland nach der Flucht zwar anerkannt. Aber da sie als Lehrerin trotzdem nicht arbeiten kann, weil man dafür hier zwei Fächer braucht, hat sie sich selbständig gemacht. Mit einer Kunstschule im KuBa am Eurobahnhof. Hier soll es nicht nur klassische Kunstkurse geben, sonder zum Beispiel auch Pantomime. 

Dima Alrefais Abschluss als Kunstpädagogin wurde in Deutschland nach der Flucht zwar anerkannt. Aber da sie als Lehrerin trotzdem nicht arbeiten kann, weil man dafür hier zwei Fächer braucht, hat sie sich selbständig gemacht. Mit einer Kunstschule im KuBa am Eurobahnhof. Hier soll es nicht nur klassische Kunstkurse geben, sonder zum Beispiel auch Pantomime. 

Foto: Alrefai

Seit fünf Jahren lebt die Syrerin Dima Alrefai nun schon im Saarland. Als Tochter syrischer Eltern in Saudi-Arabien geboren, verbrachte sie Kindheit und Jugend dann in Syrien selbst. Als sich die Situation in ihrer Heimatstadt Homs im Zuge des Krieges zusehends verschlechterte, zog Alrefai mit ihrer eigenen Familie 2011 zunächst nach Istanbul.